Sportwetten-Glossar
Quote, Handicap, Value Bet, Cash-out – beim Wetten begegnen dir viele Fachbegriffe. In diesem Sportwetten-Glossar findest du alle wichtigen Begriffe aus der Welt der Sportwetten und des Sports von A bis Z, jeweils kurz und verständlich erklärt.
Klick auf einen Begriff, um die Erklärung zu lesen. Zu wichtigen Begriffen gibt es einen ausführlichen Artikel mit Beispielen. Über die Buchstaben springst du direkt zum gewünschten Abschnitt, mit der Suche findest du jeden Begriff auch über seine Abkürzung, und mit den Themen grenzt du die Liste ein.
Mehr für deine Wetten: Die Spielregeln erklären dir jede Sportart aus Sicht des Wetters, die Spieler-Steckbriefe zeigen Form, Stärken und Schwächen der Stars, und unter Buchmacher im Test findest du alle Sportwetten-Anbieter im Check.
A
Ablenker
auch: Deflection, Tip, Redirect
Der Schuss eines Mitspielers wird mit dem Schläger leicht abgelenkt, sodass der Goalie die Richtung nicht mehr erwischt.
Abseits
auch: Abseitsstellung
Ein Angreifer steht im Abseits, wenn er beim Abspiel näher an der gegnerischen Torlinie ist als Ball und vorletzter Gegenspieler – und ins Spiel eingreift. In der eigenen Hälfte gibt es kein Abseits.
Abseits (Eishockey)
auch: Offside, Eishockey-Abseits
Ein Angreifer darf erst nach dem Puck ins Angriffsdrittel fahren. Überquert er die blaue Linie vorher, ist es Abseits und es gibt ein Bully.
Abseitsfalle
Die Abwehr rückt im richtigen Moment gemeinsam nach vorn, sodass ein Angreifer beim Abspiel im Abseits steht.
Abstauber
Tor, bei dem ein Spieler den abgeprallten oder liegengelassenen Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken muss.
Abstoß
Spielfortsetzung aus dem Torraum, wenn ein Angreifer den Ball zuletzt berührt hat, bevor er über die Torlinie ging.
Abwehrformation
auch: Seite-an-Seite-Aufstellung
Doppelaufstellung in der Verteidigung: Beide Spieler stehen nebeneinander und decken je eine Spielfeldhälfte ab.
Abwurf
auch: Torwartabwurf
Spielfortsetzung durch den Torwart aus dem Torraum, etwa nachdem der Ball über die Torauslinie gegangen ist.
Ace-Pitcher
auch: Staff Ace
Der beste Starting Pitcher eines Teams.
AFC
auch: American Football Conference, NFC, National Football Conference
Die beiden Conferences der NFL mit je 16 Teams; ihre Sieger treffen im Super Bowl aufeinander.
Agitator
auch: Pest, Störenfried
Spieler, der Gegner provoziert und zu Strafen verleiten will.
Airball
Wurf, der weder Ring noch Brett berührt – ein peinlicher Fehlwurf.
Alibipass
Ungefährlicher Pass zur Seite oder nach hinten, der vor allem Ballbesitz sichert, aber das Spiel nicht nach vorne bringt.
All England
auch: All England Open
Das älteste und eines der prestigeträchtigsten Badmintonturniere, ausgetragen in Birmingham.
All Out
Zehn der elf Batsmen sind aus – das Innings ist beendet.
All-Rounder
auch: Cricket-Allrounder
Spieler, der sowohl als Batsman als auch als Bowler stark ist.
All-Star
auch: All-Star-Game
Auswahl der besten Spieler einer Liga – und das Showspiel, in dem sie gegeneinander antreten.
Alley-oop
Ein Spieler fängt einen hohen Pass in der Luft und verwandelt ihn direkt, meist per Dunk.
Ally Pally
auch: Alexandra Palace
Der Alexandra Palace in London, Austragungsort der PDC-Weltmeisterschaft rund um den Jahreswechsel.
American League
auch: AL
Eine der beiden Ligen der MLB mit 15 Teams.
Amerikanische Quote
auch: Moneyline-Quote
US-Schreibweise mit Plus und Minus: +150 bedeutet 150 € Gewinn auf 100 € Einsatz, −200 bedeutet, dass du 200 € setzen musst, um 100 € zu gewinnen.
And One
auch: And-1, Bonus-Freiwurf
Ein Spieler wird beim Wurf gefoult und trifft trotzdem. Der Korb zählt, und er bekommt zusätzlich einen Freiwurf.
Angriffsdrittel
auch: Offensive Zone, Angriffszone
Der Bereich hinter der gegnerischen blauen Linie, in dem ein Team angreift.
Angriffsformation
auch: Vorne-hinten-Aufstellung
Doppelaufstellung im Angriff: Ein Spieler steht vorne am Netz, der andere dahinter und schlägt Smashes.
Angriffsschlag
auch: Schmettern, Smash im Volleyball, Spike, Attack Hit
Harter Schlag von oben ins gegnerische Feld – der wichtigste Angriff im Volleyball.
Angstgegner
Gegner, gegen den ein Sportler oder Team immer wieder verliert, auch wenn es auf dem Papier stärker ist.
Ankle Breaker
auch: Knöchelbrecher
Dribbling, das den Verteidiger so verlädt, dass er stolpert oder hinfällt.
Annahme
auch: Pass, Passing, Ballannahme
Die erste Ballberührung nach dem gegnerischen Aufschlag, meist gebaggert.
Anstoß (Snooker)
auch: Break-off, Eröffnungsstoß
Der erste Stoß eines Frames aus dem D in den Pack der roten Bälle – meist vorsichtig, um dem Gegner keine Chance zu lassen.
Ante-Post-Wette
auch: Ante Post, Frühwette
Sehr früh abgegebene Wette, oft Wochen oder Monate vor dem Ereignis. Die Quoten sind meist besser, dafür ist der Einsatz bei einem Ausfall häufig verloren.
Anwurf
auch: Anpfiff im Handball
Spielbeginn und Fortsetzung nach jedem Tor vom Mittelkreis aus.
Anwurf (Darts)
auch: Throw, Hold of Throw
Wer ein Leg beginnt, hat den Anwurf und damit einen Vorteil. Gewinnt er das Leg, hat er seinen Anwurf gehalten.
Anzählen
auch: Auszählen, Ringzählung
Der Ringrichter zählt bis acht (Pflicht) bzw. zehn. Steht der Boxer bei zehn nicht kampfbereit, hat er durch K. o. verloren.
Appeal
auch: How's That?, Howzat
Die Feldmannschaft ruft den Umpire mit „How's that?“ an, um ein Aus zu beantragen. Ohne Appeal kein Aus.
Argentinische Rückhand
auch: Argentinier
Rückhandschlag mit der flachen Schlägerseite flach über den Boden, populär geworden durch argentinische Spieler.
Around the Clock
auch: Rund um die Uhr
Trainings- und Partyspiel: Alle Zahlen von 1 bis 20 nacheinander treffen.
Asian Handicap
auch: AH
Handicap-Wette ohne Unentschieden als Ausgang, mit halben und Viertel-Toren wie −0,5 oder −0,25. Bei ganzen Zahlen gibt es bei Gleichstand den Einsatz zurück.
Ass
auch: Ace
Regelgerechter Aufschlag, den der Gegner nicht berühren kann – ein direkter Punkt.
Assist
auch: Vorlage, Dime
Pass, der direkt zu einem Korb (oder Tor) führt. Im Basketball zählt er nur, wenn der Mitspieler ohne großes Dribbling verwandelt.
At-Bat
auch: AB, Schlagversuch
Offizieller Schlagversuch. Walks, Hit by Pitch und Opferschläge zählen nicht als At-Bat.
ATP
auch: Association of Tennis Professionals, ATP Tour
Die Vereinigung der Tennisprofis bei den Herren. Sie organisiert die ATP Tour und führt die Weltrangliste der Männer.
ATP Finals
auch: Saisonfinale, WTA Finals
Abschlussturnier der Saison für die acht besten Spieler (bei den Damen: WTA Finals), zunächst in Gruppen im Round-Robin-Format.
Audible
Der Quarterback ändert den angesagten Spielzug kurzfristig an der Line of Scrimmage, nachdem er die Defense gesehen hat.
Aufbaukampf
auch: Aufbaugegner
Kampf gegen einen schwächeren Gegner, um die Bilanz eines Talents aufzubauen.
Aufnahme
auch: Turn, Visit
Die Zeit, in der ein Spieler am Tisch ist – von seinem ersten Stoß bis zum Fehlstoß oder Foul.
Aufnahme (Darts)
auch: Darts-Aufnahme
Drei Würfe hintereinander, bevor der Gegner an der Reihe ist.
Aufschlag
auch: Service, Serve
Schlag, mit dem jeder Ballwechsel beginnt. Der Ball muss diagonal ins gegnerische Aufschlagfeld; pro Punkt gibt es zwei Versuche.
Aufschlag (Badminton)
auch: Service im Badminton, Aufschlag im Badminton
Der Aufschlag wird von unten diagonal ins gegnerische Feld gespielt. Der Treffpunkt muss unter 1,15 Metern liegen.
Aufschlag (Volleyball)
auch: Angabe, Service im Volleyball
Spieleröffnung von hinter der Grundlinie. Der Ball muss übers Netz ins gegnerische Feld.
Aufschlagfeld
auch: Service Box, Aufschlagquadrat
Eines der beiden Felder vor dem Netz, in das der Aufschlag diagonal gespielt werden muss.
Aufschlagspiel
auch: Service Game
Das Spiel, in dem ein Spieler aufschlägt. Gewinnt der Gegner es, ist das ein Break.
Aufsetzer
Wurf, der vor dem Tor auf den Boden aufspringt und so schwer für den Torwart zu berechnen ist.
Aufstellungsfehler
auch: Rotationsfehler
Die Spieler stehen beim Aufschlag nicht in der vorgeschriebenen Reihenfolge – Punkt für den Gegner.
Ausboxer
auch: Out-Boxer, Distanzboxer
Boxer, der den Gegner mit Beinarbeit und Jab auf Abstand hält und Punkte sammelt.
Ausbullen
auch: Bull-Off, Bull Up
Vor dem Match wirft jeder Spieler einen Pfeil auf das Bull; wer näher dran ist, beginnt.
Ausfallschritt
auch: Lunge
Langer Schritt nach vorn, meist zum Netz, mit dem der Spieler einen kurzen Ball erreicht.
Außenangreifer
auch: Annahme-Außen, Außen
Angreifer auf der Außenposition, der auch in Annahme und Abwehr stark gefordert ist.
Außenseiter
auch: Underdog, Dog
Das Team oder der Spieler mit der geringeren Siegchance und damit der höheren Quote.
Außenverteidiger
auch: AV, Linksverteidiger, Rechtsverteidiger
Verteidiger auf der linken oder rechten Seite, der im modernen Fußball oft mit nach vorne geht.
Australian Open
auch: AO
Erstes Grand-Slam-Turnier des Jahres, gespielt im Januar in Melbourne auf Hartplatz.
Auswärtstorregel
auch: Auswärtstore
Regel, nach der bei Torgleichheit in Hin- und Rückspiel das Team weiterkommt, das mehr Tore auswärts erzielt hat. Die UEFA hat sie 2021 abgeschafft.
Auszahlung
auch: Abhebung, Gewinnauszahlung
Das Übertragen deines Guthabens vom Wettkonto zurück auf dein Bankkonto oder E-Wallet. Voraussetzung ist meist ein verifiziertes Konto.
Auszahlungsschlüssel
auch: Payout, Quotenschlüssel, Auszahlungsquote
Der Anteil der Einsätze, den ein Buchmacher rechnerisch wieder ausschüttet. Ein Schlüssel von 95 % entspricht einer Marge von rund 5 %. Je höher, desto besser für dich.
Average (Darts)
auch: 3-Dart-Average, Durchschnitt im Darts
Durchschnittliche Punkte pro Aufnahme mit drei Pfeilen – die wichtigste Kennzahl für die Stärke eines Spielers. Weltklasse liegt über 100.
B
Back-Wette
auch: Back, Backen
Klassische Wette darauf, dass etwas eintritt, z. B. dass ein Team gewinnt. Der Begriff stammt von Wettbörsen, wo er das Gegenstück zur Lay-Wette ist.
Backcheck
auch: Back Checking
Stürmer laufen nach Puckverlust schnell zurück, um die Verteidigung zu unterstützen.
Backcourt
auch: Rückfeld, Guards
Die eigene Spielfeldhälfte – oder zusammenfassend die beiden Guards eines Teams.
Backfist
auch: Faustrücken-Schlag, Back Fist
Schlag mit dem Handrücken, oft aus einer Drehung (Spinning Backfist).
Bad Beat
Eine Wette, die bis kurz vor Schluss wie ein sicherer Gewinn aussah und dann doch verloren geht – etwa durch ein Gegentor in der Nachspielzeit.
Bagel
auch: Brille, Doppelbagel
Ein Satz, der 6:0 endet – die Null erinnert an einen Bagel. Zwei 6:0-Sätze nennt man auch Brille oder Doppelbagel.
Baggern
auch: Bump, Unteres Zuspiel
Spielen des Balls mit den zusammengelegten Unterarmen – die übliche Technik für Annahme und Abwehr.
Balk
Unerlaubte Täuschungsbewegung des Pitchers bei Läufern auf Base. Alle Läufer rücken eine Base vor.
Ball in Hand
auch: In Hand
Der Spielball darf frei innerhalb des D platziert werden, etwa beim Anstoß oder nachdem er versenkt wurde.
Ball on
auch: Ball, der dran ist
Der Ball, den der Spieler regelgerecht zuerst treffen muss – abwechselnd eine Rote und eine Farbe, am Ende die Farben in fester Reihenfolge.
Ballbesitz
auch: Possession
Anteil der Spielzeit, in der ein Team den Ball kontrolliert, in Prozent angegeben.
Ballgröße
auch: Handballgröße
Handbälle gibt es in den Größen 0 bis 3. Männer spielen mit Größe 3, Frauen und ältere Jugendliche mit Größe 2.
Ballhandling
auch: Ballbehandlung
Die Fähigkeit, den Ball sicher zu dribbeln und zu kontrollieren, auch unter Druck.
Ballkinder
auch: Balljungen, Ballmädchen
Helfer am Platz, die Bälle einsammeln und den Spielern zuwerfen.
Ballwechsel
auch: Rally
Die Folge von Schlägen zwischen Aufschlag und Punktgewinn.
Bananenflanke
Stark angeschnittene Flanke, die in einem Bogen in den Strafraum fliegt.
Bandagen
auch: Boxbandagen, Handbandagen
Stoffbinden, die unter den Handschuhen um Hände und Handgelenke gewickelt werden, um sie zu stabilisieren.
Bande
auch: Boards
Die Begrenzung der Eisfläche aus Kunststoff mit Plexiglas darüber. Sie wird aktiv ins Spiel einbezogen, etwa für Pässe.
Bankroll
auch: Wettkasse, Wettbank, Bank
Das Geld, das ausschließlich für Sportwetten reserviert ist. Es sollte vom Alltagsbudget getrennt und so bemessen sein, dass ein Totalverlust verkraftbar ist.
Bankroll-Management
auch: Geldmanagement, Money Management
Feste Regeln, wie viel der Bankroll pro Wette eingesetzt wird – meist 1 bis 3 % pro Tipp. So übersteht die Wettkasse auch längere Verlustserien.
Bankstrafe
auch: Bench Minor, Kleine Bankstrafe
Zwei-Minuten-Strafe gegen das Team, etwa für zu viele Spieler auf dem Eis. Der Trainer bestimmt, wer sie absitzt.
Bantamgewicht
auch: Bantamweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 53,5 kg.
Barrel
auch: Griffstück
Der Griffteil des Dartpfeils, meist aus Tungsten, das ihm Gewicht und Balance gibt.
Bases Loaded
auch: Volle Bases, Bases voll
Auf allen drei Bases steht ein Läufer.
Batsman
auch: Batter, Schlagmann im Cricket
Spieler der schlagenden Mannschaft, der das Wicket mit dem Schläger verteidigt und Runs erzielt. Es sind immer zwei Batsmen gleichzeitig auf dem Feld.
Batter’s Box
auch: Schlagmannbox
Die markierten Felder links und rechts der Home Plate, in denen der Schlagmann stehen muss.
Battery
auch: Batterie
Pitcher und Catcher zusammen als eingespieltes Duo.
Batting Average
auch: AVG, Schlagdurchschnitt, Average
Anteil der Hits an den offiziellen Schlagversuchen (At-Bats). Ein Wert von .300 gilt als sehr gut.
Baulk-Linie
auch: Baulk Line, Fußlinie
Die Querlinie im unteren Tischviertel, an der das D liegt.
BBL
auch: Basketball Bundesliga, easyCredit BBL
Die höchste deutsche Basketballliga.
Beachhandball
auch: Beach-Handball
Handball-Variante auf Sand mit vier Spielern pro Team, bei der spektakuläre Tore wie Spin-Shots doppelt zählen.
Beachvolleyball
auch: Beach-Volleyball
Volleyball im Sand mit zwei Spielern pro Team. Sätze gehen bis 21, ein dritter Satz bis 15.
Beamer
Gefährlicher, nicht aufspringender Wurf auf Kopfhöhe – gilt als No Ball.
Bed and Breakfast
auch: 26
Spitzname für 26 Punkte in einer Aufnahme – der Name stammt vom früheren Preis für Übernachtung mit Frühstück.
Beide Teams treffen
auch: BTTS, Both Teams to Score
Wette darauf, ob beide Mannschaften mindestens ein Tor erzielen. Wer das Spiel gewinnt, spielt keine Rolle.
Besaitung
auch: Saiten, Bespannung
Die Saiten im Schlägerkopf. Spannung und Material beeinflussen Kontrolle, Tempo und Spin.
Besetzter Spot
auch: Occupied Spot
Ist der eigene Spot belegt, kommt eine Farbe auf den nächsthöheren freien Spot – sonst so nah wie möglich an ihren eigenen.
Best of Five
auch: Best of Three, Drei Gewinnsätze
Ein Match über maximal fünf Sätze, bei dem drei gewonnene Sätze zum Sieg nötig sind – bei den Herren in Grand-Slam-Turnieren. Sonst wird meist Best of Three gespielt.
Bester Gruppendritter
auch: Gruppendritter
Bei Turnieren wie der EM kommen auch die punktbesten Drittplatzierten der Gruppen in die K.-o.-Runde.
Bet Builder
auch: Wettkonfigurator, Wett-Konfigurator, Bet-Builder
Funktion, mit der du mehrere Tipps aus demselben Spiel zu einer Wette kombinierst, z. B. Heimsieg, über 2,5 Tore und ein bestimmter Torschütze. Die Tipps hängen oft zusammen, deshalb berechnet der Anbieter eine eigene Quote.
Big Point
auch: Big Points, Wichtiger Punkt
Besonders wichtiger Punkt, etwa ein Breakball, Satzball oder Matchball, der oft über das Match entscheidet.
Blaue Karte
Wird nach einer Roten Karte gezeigt und bedeutet, dass ein Bericht folgt und eine zusätzliche Sperre droht.
Blaue Linie
auch: Blue Line
Die beiden blauen Linien teilen die Eisfläche in Angriffs-, neutrales und Verteidigungsdrittel und sind maßgeblich für Abseits.
Blitz
Die Defense schickt zusätzliche Spieler, etwa Linebacker, direkt auf den Quarterback.
Block
auch: Blocked Shot
Ein Verteidiger lenkt einen Wurf des Gegners regelgerecht ab oder stoppt ihn.
Block (Volleyball)
auch: Blocken, Netzblock
Ein bis drei Spieler springen am Netz hoch, um den gegnerischen Angriffsschlag abzufangen.
Blutgrätsche
Besonders harte, rücksichtslose Grätsche gegen den Gegenspieler, die meist mit Gelb oder Rot bestraft wird.
Boarding
auch: Check gegen die Bande
Check, der den Gegner gefährlich gegen die Bande schleudert.
Bob and Weave
auch: Pendeln, Abducken
Ausweichbewegung, bei der der Boxer unter einem Haken hindurchtaucht und seitlich wieder hochkommt.
Bodenbelag
auch: Belag, Untergrund
Die Oberfläche des Tennisplatzes. Sand, Rasen und Hartplatz unterscheiden sich stark in Tempo und Absprung – ein wichtiger Faktor bei Tenniswetten.
Bodycheck
auch: Body Check, Check
Erlaubter Körpereinsatz gegen den puckführenden Gegner mit Schulter oder Hüfte.
Bogenball
auch: Swerve, Bananenschuss
Stoß mit starkem Effet, bei dem der Spielball um einen im Weg liegenden Ball herumläuft.
Bogey-Zahlen
auch: Bogey Numbers
Restwerte unter 170, die sich nicht mit drei Pfeilen checken lassen: 169, 168, 166, 165, 163, 162 und 159.
Bouncer (Cricket)
auch: Bumper
Kurz geworfener Ball, der hoch auf Kopfhöhe des Batsman springt.
Bouncer (Darts)
auch: Bounce Out
Ein Pfeil prallt vom Board ab und zählt nicht.
Boundary
auch: Four, Six, Grenze
Die Spielfeldbegrenzung. Rollt der Ball darüber, gibt es vier Runs (Four), fliegt er direkt darüber, sechs (Six).
Bowled
auch: Ausgebowlt
Der Bowler trifft das Wicket und wirft mindestens einen Bail ab – der Batsman ist aus.
Bowler
auch: Werfer im Cricket
Spieler, der den Ball mit gestrecktem Arm auf das Wicket des Batsman wirft.
Box Score
auch: Spielbericht
Kompakte Tabelle mit allen wichtigen Statistiken eines Spiels.
Boxbesetzung
auch: Strafraumbesetzung
Wie viele Spieler sich bei Flanken im Strafraum positionieren, um zum Abschluss zu kommen.
Boxhandschuhe
auch: Handschuhe, Unzen
Gepolsterte Handschuhe, deren Gewicht in Unzen angegeben wird – im Wettkampf meist 8 oder 10 Unzen, im Training schwerer.
Boxplay
auch: Unterzahlspiel, Penalty Kill, PK
Spiel in Unterzahl. Die Spieler formen meist ein Viereck (Box) vor dem eigenen Tor.
Bratpfannengriff
auch: Pfannengriff
Griff mit flach gehaltener Schlägerfläche – typisch für Anfänger, schränkt aber die Schlagmöglichkeiten ein.
Break
auch: Aufschlagverlust, Breakgewinn
Der Gewinn eines Aufschlagspiels des Gegners. Breaks entscheiden im Tennis oft das Match, weil normalerweise der Aufschläger im Vorteil ist.
Break (Darts)
auch: Leg-Break, Break of Throw
Gewinn eines Legs, in dem der Gegner den Anwurf hatte.
Break (Snooker)
auch: Snooker-Break, Aufnahme-Punkte
Die Punkte, die ein Spieler in einer Aufnahme am Stück erzielt.
Break (Volleyball)
auch: Breakpunkt
Punkt der aufschlagenden Mannschaft – sie behält das Aufschlagrecht.
Breakaway
auch: Alleingang
Ein Angreifer läuft allein, ohne Verteidiger, auf den Goalie zu.
Breakball
auch: Breakchance
Punkt, mit dem der Rückschläger das Aufschlagspiel des Gegners gewinnen kann.
Breakout
auch: Spielaufbau im Eishockey
Das organisierte Herausspielen des Pucks aus dem eigenen Drittel.
Brick
auch: Ziegelstein
Ein besonders unglücklicher Fehlwurf, der hart vom Ring oder Brett abprallt.
Bruchquote
auch: Britische Quote, Fractional Odds
Britische Schreibweise wie 5/2: Auf 2 € Einsatz gibt es 5 € Gewinn plus den Einsatz zurück. In Dezimal umgerechnet: Bruch plus 1, also 5/2 = 3,50.
Buchmacher
auch: Bookie, Wettanbieter, Sportwettenanbieter
Unternehmen, das Sportwetten annimmt, Quoten festlegt und Gewinne auszahlt. In Deutschland braucht ein Buchmacher eine Lizenz der GGL.
Buchmacher-Marge
auch: Overround, Vig, Juice, Marge
Der eingebaute Gewinnanteil des Buchmachers. Addiert man die impliziten Wahrscheinlichkeiten aller Ausgänge eines Marktes, liegt die Summe über 100 % – der Überschuss ist die Marge.
Bullpen
Der Bereich, in dem sich Relief Pitcher aufwärmen – und zusammenfassend die Gruppe der Ersatz-Pitcher.
Bullseye
auch: Bull, Inner Bull, Bulls Eye
Der innere Mittelpunkt des Boards, 50 Punkte – zählt auch als Double.
Bully
auch: Faceoff, Face-off, Anspiel
Spielbeginn und Fortsetzung nach Unterbrechungen: Der Schiedsrichter lässt den Puck zwischen zwei Spielern fallen, die um ihn kämpfen.
Bunt
Der Schlagmann hält den Schläger nur hin und tippt den Ball kurz ins Infield, statt voll zu schwingen.
Bust
auch: Überworfen, Überwerfen
Der Spieler wirft mehr als die Restpunktzahl oder landet auf eins – die Aufnahme zählt nicht.
Butt-Ending
auch: Stockende-Stoß
Stoß mit dem oberen Ende des Schlägers gegen den Gegner.
Butterfly-Stil
auch: Butterfly
Moderne Torhütertechnik: Der Goalie geht auf die Knie und spreizt die Schienen, um den unteren Torbereich abzudecken.
Buzzer Beater
auch: Buzzerbeater
Ein Wurf, der kurz vor dem Ablaufen der Uhr losgelassen wird und trifft – oft spielentscheidend.
BWF
auch: Badminton World Federation
Der Badminton-Weltverband. Er organisiert die World Tour, die Weltmeisterschaften und die Mannschaftswettbewerbe.
Bye
auch: Leg Bye
Runs, die gelaufen werden, obwohl der Schläger den Ball nicht berührt hat (Bye) oder er nur den Körper traf (Leg Bye).
Bye Week
auch: Spielfreie Woche
Woche, in der ein NFL-Team spielfrei hat; in den Playoffs auch der Freilos-Platz für die bestplatzierten Teams.
C
Caller
auch: Ansager
Ansager und Schiedsrichter beim Profi-Darts, der die Punkte jeder Aufnahme verkündet.
Can of Corn
Ein leicht zu fangender, hoher Flugball – benannt nach Konserven, die Händler früher mühelos aus dem Regal fallen ließen und fingen.
Cash-Back
auch: Geld-zurück-Aktion, Geld-zurück-Garantie, Cashback
Aktion, bei der du einen Teil verlorener Einsätze zurückbekommst – als Guthaben oder Freiwette, oft nur für bestimmte Spiele oder Wettarten.
Cash-out
auch: Auszahlen, Early Payout
Funktion, mit der du eine laufende Wette vorzeitig beendest. Der Buchmacher bietet dafür einen Betrag an, der unter dem möglichen Gewinn liegt.
Catcher
auch: Fänger
Fängt hinter der Home Plate die Würfe des Pitchers, gibt Zeichen für die Wurfart und verteidigt die Home Plate.
Catenaccio
Aus Italien stammende, sehr defensive Spielweise mit Libero und verstärkter Abwehr – Tore sollen vor allem über Konter fallen.
Caught
auch: Gefangen, Caught & Bowled, Caught Behind
Ein Feldspieler fängt den geschlagenen Ball, bevor er den Boden berührt – der Batsman ist aus.
Celly
auch: Torjubel im Eishockey, Celebration
Umgangssprachlich für den Torjubel.
Center
auch: Innenspieler, C
Position 5 im Basketball: meist der größte Spieler, der unter dem Korb punktet, Würfe blockt und Rebounds holt.
Center (Eishockey)
auch: Centre, Mittelstürmer im Eishockey
Der mittlere Stürmer einer Reihe. Er nimmt die meisten Bullys und hilft auch in der Defensive aus.
Center (Football)
auch: C im Football
Mittlerer Spieler der Offensive Line, der den Snap zum Quarterback gibt.
Centre Court
auch: Center Court, Hauptplatz
Der größte Platz einer Turnieranlage, auf dem die wichtigsten Matches stattfinden.
Century (Cricket)
auch: Hundert Runs, Half-Century, Fifty
Ein Batsman erzielt in einem Innings mindestens 100 Runs; ab 50 Runs spricht man von Half-Century.
Century Break
auch: Century, Hunderter
Ein Break von mindestens 100 Punkten.
Challenge
auch: Videobeweis im Tennis
Ein Spieler fordert die Überprüfung eines Ball-Aus-Entscheids per Hawk-Eye an. Pro Satz gibt es eine begrenzte Zahl erfolgloser Challenges.
Challenge (Football)
auch: Red Flag, Coach's Challenge
Der Head Coach wirft eine rote Flagge, um eine Entscheidung per Video überprüfen zu lassen.
Champions League
auch: UEFA Champions League, Königsklasse, CL
Der wichtigste europäische Wettbewerb für Vereine, organisiert von der UEFA. Teilnehmen dürfen die bestplatzierten Teams der nationalen Ligen.
Chancentod
Spieler, der viele gute Torchancen ungenutzt lässt.
Changeup
auch: Change-up
Wurf mit der Armbewegung eines Fastballs, aber deutlich langsamer – soll den Schlagmann aus dem Timing bringen.
Charging
auch: Unerlaubter Körperangriff
Check mit Anlauf oder Sprung, um den Gegner besonders hart zu treffen.
Checkout
auch: Finish, Auschecken
Der Abschluss eines Legs, also der Wurf auf genau null mit dem letzten Pfeil im Double.
Checkout-Quote
auch: Doppelquote
Anteil der Würfe auf ein Doppel, die zum Checkout führen.
Chin Music
auch: Brushback
Ein hoher, innenseitiger Wurf nahe am Kopf des Schlagmanns, der ihn von der Plate verdrängen soll.
China-Sprung
auch: China Jump
Seitlicher Sprung, um einen Ball auf Höhe der Seitenlinie im Sprung abzufangen.
Chip and Charge
auch: Chip & Charge
Der Return wird kurz und angeschnitten gespielt (Chip), danach rückt der Spieler sofort ans Netz vor (Charge).
Chirp
auch: Trash Talk
Provozierende Sprüche gegen Gegner auf dem Eis.
Choreo
auch: Choreografie, Fan-Choreo
Aufwendige Bild- oder Schriftaktion der Fans auf den Rängen, meist vor dem Anpfiff wichtiger Spiele.
Cleanup Hitter
auch: Cleanup, Vierter Schlagmann
Der vierte Schlagmann der Lineup, meist der stärkste Power-Hitter, der Läufer auf Base nach Hause bringen soll.
Clear
auch: Angriffs-Clear, Befreiungs-Clear
Hoher, weiter Schlag bis an die gegnerische Grundlinie. Defensiv verschafft er Zeit, offensiv flacher gespielt setzt er den Gegner unter Druck.
Clinch
auch: Umklammern
Gegenseitiges Festhalten, um Schläge zu verhindern oder Zeit zu gewinnen. Der Ringrichter trennt die Boxer mit „Break“.
Closer
Spezialisierter Relief Pitcher für das letzte Inning eines knappen Spiels.
Closing Line Value
auch: CLV, Schlussquote, Closing Odds
Der Vergleich deiner Quote mit der Schlussquote kurz vor Spielbeginn. Bekommst du regelmäßig bessere Quoten als die Schlussquote, spricht das für gute Tipps.
Coast to Coast
auch: From Coast to Coast
Ein Spieler holt den Ball unter dem eigenen Korb und trägt ihn allein über das ganze Feld bis zum Abschluss.
Complete Game
auch: CG
Ein Pitcher wirft das komplette Spiel ohne Ablösung.
Cornerback
auch: CB
Verteidiger an der Außenseite, der die Wide Receiver deckt.
Count
auch: Zählstand
Der Stand von Balls und Strikes beim aktuellen Schlagmann, z. B. 3-2 („Full Count“): drei Balls, zwei Strikes.
Cover 2
auch: Cover Two, Cover 3
Zonendeckung, bei der zwei Safeties je eine Hälfte des tiefen Feldes absichern; bei Cover 3 sind es drei Drittel.
Cover Drive
auch: Drive im Cricket
Klassischer, gerader Schlag mit vollem Durchschwung zur Off Side.
Crease
auch: Torraum im Eishockey, Torraum (Eishockey)
Der blau markierte Halbkreis vor dem Tor, der Schutzraum des Goalies. Behinderungen des Torhüters dort sind verboten.
Crease (Cricket)
auch: Popping Crease, Bowling Crease
Die Linien vor den Wickets. Hinter der Popping Crease ist der Batsman sicher, der Bowler darf beim Wurf nicht darüber treten.
Cricket (Dartspiel)
auch: Darts-Cricket
Beliebte Spielvariante, bei der die Felder 15 bis 20 und das Bull „geschlossen“ werden müssen.
Cross
auch: Diagonal
Ein Schlag diagonal über den Platz.
Cross (Boxen)
auch: Schlaghand-Gerade, Straight Right
Gerader Schlag mit der hinteren, meist stärkeren Hand quer über den Körper – oft nach einem Jab.
Cross-Check
auch: Cross-Checking, Stockcheck
Stoß gegen den Gegner mit dem quer gehaltenen Schläger, beide Hände am Stock.
Crossover
Dribbling, bei dem der Ball schnell von einer Hand in die andere wechselt, um den Verteidiger auszuspielen.
Crucible
auch: Crucible Theatre
Das Theater in Sheffield, in dem seit 1977 die Snooker-Weltmeisterschaft ausgetragen wird.
Cruisergewicht
auch: Cruiserweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 90,7 kg (200 Pfund), zwischen Halbschwer- und Schwergewicht.
Crunchtime
auch: Crunch Time
Die entscheidende Schlussphase eines knappen Spiels.
Curveball
auch: Curve Ball, Uncle Charlie
Langsamerer Wurf mit starkem Drall, der kurz vor der Home Plate deutlich nach unten abknickt.
Cut (Boxen)
auch: Platzwunde, Cut im Boxen
Offene Wunde, meist an Augenbraue oder Wange. Ist sie zu schwer, kann der Ringarzt den Kampf abbrechen.
Cut Shot
auch: Angle Shot
Beachvolleyball-Angriff in sehr spitzem Winkel kurz hinter das Netz.
Cutman
auch: Cut-Man
Spezialist in der Ecke, der in den Pausen Wunden und Schwellungen versorgt.
Cy Young Award
auch: Cy Young
Jährliche Auszeichnung für den besten Pitcher in American League und National League.
Cycle
auch: Hit for the Cycle
Ein Schlagmann schafft in einem Spiel Single, Double, Triple und Homerun.
Cycling
auch: Cycle im Eishockey, Kreiseln
Die Stürmer lassen den Puck an der Bande im Angriffsdrittel kreisen, um den Ballbesitz zu halten und auf eine Lücke zu warten.
D
D
auch: Halbkreis
Der Halbkreis hinter der Baulk-Linie, aus dem der Anstoß gespielt wird und in den der Spielball nach einem Foul gelegt werden darf.
Dartboard
auch: Board, Dartscheibe, Bristleboard
Die Dartscheibe aus Sisal mit 20 Segmenten. Der Mittelpunkt hängt 1,73 Meter über dem Boden.
Davis Cup
Mannschaftswettbewerb der Herren-Nationalteams im Tennis. Das Gegenstück bei den Damen ist der Billie Jean King Cup.
DEB
auch: Deutscher Eishockey-Bund
Der Dachverband des deutschen Eishockeys, verantwortlich u. a. für die Nationalmannschaft.
Decider
auch: Entscheidungsframe
Der letzte, entscheidende Frame bei Gleichstand, etwa beim Stand von 9:9 in einem Best-of-19-Match.
Deckung
auch: Guard, Doppeldeckung
Die Haltung der Arme und Hände, mit der Kopf und Körper geschützt werden.
Declaration
auch: Erklärung
Im Testcricket beendet der Kapitän das eigene Innings freiwillig vorzeitig, um mehr Zeit zum Bowlen zu haben.
Defenceman
auch: Defender, D-Man, Eishockey-Verteidiger
Verteidiger im Eishockey. Ein Team hat in der Regel drei Verteidigerpaare.
Defensive Line
auch: D-Line
Die vorderste Reihe der Defense, die gegen die Offensive Line kämpft und den Quarterback unter Druck setzt.
Deke
auch: Täuschung, Finte
Täuschungsmanöver mit Puck und Schläger, um Gegner oder Goalie auszuspielen.
DEL
auch: Deutsche Eishockey Liga, PENNY DEL
Die höchste deutsche Eishockeyliga.
Delay of Game
auch: Spielverzögerung
Absichtliches Verzögern, etwa wenn der Puck aus dem eigenen Drittel direkt über die Bande ins Publikum geschossen wird.
Delivery
auch: Wurf im Cricket
Ein einzelner Wurf des Bowlers.
Derby
auch: Lokalderby
Spiel zwischen zwei Rivalen aus derselben Stadt oder Region. Derbys sind oft emotional und schwerer vorherzusagen als gewöhnliche Spiele.
Designated Hitter
auch: DH, Designierter Schlagmann
Spieler, der anstelle des Pitchers schlägt, aber nicht verteidigt. In der MLB gilt die Regel seit 2022 in beiden Ligen.
Dezimalquote
auch: Europäische Quote
Die in Deutschland übliche Quotenschreibweise, z. B. 1,85. Der Einsatz ist bereits enthalten: Auszahlung = Einsatz × Quote.
DHB
auch: Deutscher Handballbund
Der Dachverband des deutschen Handballs, verantwortlich u. a. für die Nationalmannschaften.
DHB-Pokal
Pokalwettbewerb im deutschen Handball, dessen Endrunde als Final Four ausgetragen wird.
Diagonalspieler
auch: Diagonalangreifer, Dia, Hauptangreifer
Steht diagonal zum Zuspieler, nimmt meist nicht an und ist der wichtigste Punktesammler im Angriff.
Diamond
auch: Spielfeld, Raute
Die rautenförmige Anordnung der vier Bases – und oft das gesamte Baseballfeld.
Dig
auch: Abwehr, Feldabwehr
Erfolgreiche Abwehr eines harten gegnerischen Angriffs, meist gebaggert oder im Hechtsprung.
Direkter Freistoß
Freistoß, der direkt ins Tor geschossen werden darf. Er wird vor allem nach Fouls und Handspiel verhängt.
Disqualifikation
auch: Rote Karte im Handball
Ein Spieler muss das Spiel endgültig verlassen; seine Mannschaft spielt zwei Minuten in Unterzahl, danach darf ein anderer Spieler nachrücken.
Disziplinarstrafe
auch: Misconduct, 10 Minuten
Zehn Minuten Strafe gegen einen Spieler, etwa für Beleidigungen. Das Team darf ihn ersetzen und spielt nicht in Unterzahl.
Diving
auch: Embellishment
Übertriebenes Fallenlassen, um eine Strafe gegen den Gegner herauszuholen – wird selbst bestraft.
DLS-Methode
auch: Duckworth-Lewis, Duckworth-Lewis-Stern
Rechenverfahren, das bei regenverkürzten Limited-Overs-Spielen ein faires neues Ziel festlegt.
Doping
auch: Leistungssteigernde Mittel
Verbotene Substanzen oder Methoden zur Leistungssteigerung. Positive Tests führen zu Sperren und Aberkennung von Ergebnissen.
Doppel
auch: Herrendoppel, Damendoppel
Spielform mit zwei Spielern pro Seite. Das Feld wird um die seitlichen Korridore breiter.
Doppelberührung
auch: Doppelkontakt
Ein Spieler berührt den Ball zweimal hintereinander – ein Fehler, außer direkt nach einem Block oder bei der ersten Annahme in einer Aktion.
Doppelfehler
auch: Double Fault
Beide Aufschlagversuche landen nicht im Feld, der Punkt geht an den Gegner.
Doppelpass
auch: One-Two
Kombination, bei der ein Spieler den Ball abgibt und ihn nach einem kurzen Lauf sofort zurückbekommt, um so einen Gegenspieler zu überspielen.
Doppelregel
auch: Prellfehler, Doppeltes Prellen
Nach beendetem Prellen darf ein Spieler nicht erneut zu prellen beginnen – das wäre ein Doppel.
Doppelte Chance
auch: Double Chance
Du tippst auf zwei von drei Ausgängen: 1X (Heimsieg oder Unentschieden), X2 oder 12. Die Trefferchance steigt, die Quote sinkt.
Doppelte kleine Strafe
auch: Double Minor, 2+2
Zwei kleine Strafen hintereinander, also vier Minuten – etwa für einen hohen Stock mit Verletzungsfolge.
Doppelwette
auch: Zweierkombi, Double-Wette
Kombiwette aus genau zwei Tipps. Beide müssen richtig sein, die Quoten werden multipliziert.
Dot Ball
Ein Wurf, bei dem kein Run erzielt wird.
Double
auch: Doublé, Meister und Pokal
Gewinn von nationaler Meisterschaft und Pokal in derselben Saison. Kommt noch die Champions League dazu, spricht man vom Triple.
Double (Darts)
auch: Doppel im Darts, Double-Ring
Der äußere schmale Ring; ein Treffer zählt die doppelte Segmentzahl. Zum Checken muss meist ein Double getroffen werden.
Double (Snooker)
auch: Cross Double, Bandenball
Der Objektball wird über eine Bande in die gegenüberliegende Tasche gespielt.
Double In
auch: Double-In
Spielvariante, bei der Punkte erst zählen, nachdem ein Double getroffen wurde. Ohne diese Regel heißt es Straight In.
Double Kiss
auch: Doppelkuss
Spielball und Objektball berühren sich zweimal kurz hintereinander – oft unbeabsichtigt und störend für die Stellung.
Double Out
auch: Double-Out
Regel, nach der das Leg nur mit einem Treffer im Double beendet werden kann.
Double Play
auch: Doppel-Aus, Twin Killing
Die Verteidigung erzielt in einem Spielzug zwei Outs.
Double-Double
Ein Spieler erreicht in zwei Statistik-Kategorien (z. B. Punkte und Rebounds) jeweils mindestens zehn Werte in einem Spiel.
Doubleheader
auch: Double-Header
Zwei Spiele derselben Teams am selben Tag, oft wegen eines zuvor verschobenen Spiels.
Doublette
auch: Doppelschlag
Zwei gleiche Schläge mit derselben Hand direkt hintereinander, etwa ein doppelter Jab.
Down
auch: Versuch im Football
Ein Spielzug im American Football. Die Offense hat vier Downs, um zehn Yards Raumgewinn zu erzielen.
Downtown
auch: Dreier
Ein Wurf aus großer Distanz, meist ein Dreipunktewurf.
Draft
Verfahren im US-Sport, bei dem die Teams nacheinander Nachwuchsspieler auswählen. Die schwächsten Teams der Vorsaison wählen in der Regel zuerst.
Draw No Bet
auch: DNB, Unentschieden keine Wette
Wette auf den Sieg eines Teams – bei Unentschieden gibt es den Einsatz zurück. Entspricht einem Asian Handicap von 0.
Dreher
auch: Drehwurf, Spin
Wurf mit starkem Drall, der nach dem Aufsetzen die Richtung ändert – oft von Außenspielern genutzt.
Drei Ballkontakte
auch: Drei Berührungen
Eine Mannschaft darf den Ball höchstens dreimal berühren, bevor er übers Netz muss – klassisch Annahme, Zuspiel, Angriff. Die Berührung beim Block zählt nicht mit.
Drei-Meter-Linie
auch: Angriffslinie
Linie drei Meter vor dem Netz. Hinterfeldspieler dürfen nur hinter ihr abspringen, wenn sie den Ball oberhalb der Netzkante angreifen.
Drei-Punkte-Linie
auch: Dreierlinie, Dreipunktelinie
Bogenförmige Linie im Basketball; Treffer von außerhalb zählen drei Punkte, alle anderen Feldkörbe zwei.
Drei-Sekunden-Regel
auch: Three Seconds, Zonenregel
Ein Angreifer darf sich nicht länger als drei Sekunden ununterbrochen in der gegnerischen Zone unter dem Korb aufhalten.
Drei-Sekunden-Regel (Handball)
auch: Drei Sekunden
Ein Spieler darf den Ball höchstens drei Sekunden in der Hand halten, auch wenn er auf dem Boden liegt.
Dreiecksbildung
auch: Dreiecke
Spieler stellen sich so auf, dass Passdreiecke entstehen – so hat der Ballführende immer zwei Anspielstationen.
Dribbling
auch: Dribbeln
Eng am Fuß geführter Ball, mit dem ein Spieler Gegner umspielt.
Dritte Halbzeit
Das gesellige Beisammensein nach dem Spiel – oder im negativen Sinn Ausschreitungen von Fans nach Abpfiff.
Drittel
auch: Period, Spielabschnitt im Eishockey
Ein Eishockeyspiel besteht aus drei Dritteln à 20 Minuten effektiver Spielzeit; die Uhr wird bei jeder Unterbrechung angehalten.
Drive
auch: Treibschlag
Schneller, flacher Schlag knapp über die Netzkante, vor allem im Doppel.
Drop
auch: Dropshot im Badminton
Gefühlvoller Schlag aus dem Hinterfeld, der knapp hinter dem Netz herunterfällt.
Drop Pass
auch: Rückpass
Der puckführende Spieler lässt den Puck für einen nachrückenden Mitspieler liegen.
Druckboxer
auch: Pressure Fighter, Swarmer
Boxer, der ständig nach vorne geht, den Gegner in die Seile drängt und im Infight arbeitet.
Duck
auch: Golden Duck
Ein Batsman scheidet ohne einen einzigen Run aus; beim ersten Ball heißt das Golden Duck.
Dugout
auch: Spielerbank
Die halb eingelassene Spielerbank des Teams entlang der Foul-Linie.
Dump and Chase
auch: Dump-in, Reinschießen
Der Puck wird tief ins Angriffsdrittel geschossen, um ihm hinterherzujagen, statt mit ihm ins Drittel zu laufen.
Dunk
auch: Dunking, Slam Dunk, Stopfer
Der Ball wird aus dem Sprung mit einer oder beiden Händen direkt von oben in den Korb gestopft.
Durchbruch
Ein Angreifer setzt sich im Eins-gegen-eins durch und kommt frei zum Wurf.
Durchstoß
auch: Push Stroke
Unerlaubter Stoß, bei dem die Queuespitze Spielball und Objektball gleichzeitig oder zu lange berührt.
Dutching
Strategie, bei der du auf mehrere Ausgänge eines Ereignisses setzt und die Einsätze so verteilst, dass bei jedem dieser Ausgänge derselbe Gewinn herauskommt.
E
E-Wallet
auch: Elektronische Geldbörse, Online-Wallet
Online-Bezahldienst, über den du ohne Bankdaten beim Anbieter ein- und auszahlen kannst. Auszahlungen gehen hier oft schneller als per Überweisung.
Eckball
auch: Ecke, Eckstoß, Corner
Spielfortsetzung von der Eckfahne, wenn der Ball zuletzt von einem Verteidiger berührt über die eigene Torlinie geht.
Edge
auch: Wettvorteil
Dein mathematischer Vorteil gegenüber dem Buchmacher. Nur wer langfristig einen Edge hat, kann mit Sportwetten Gewinn machen.
Eephus
auch: Eephus-Pitch
Extrem langsamer, hoher Bogenwurf, der den Schlagmann überraschen soll.
Effet
auch: Seiteneffet, Rückläufer, Nachläufer
Drall des Spielballs, erzeugt durch einen Treffer außerhalb der Mitte. So steuern Spieler, wohin der Spielball nach dem Stoß läuft.
EHF
auch: European Handball Federation
Der Europäische Handballverband. Er richtet u. a. die EHF Champions League und die Europameisterschaft aus.
EHF Champions League
auch: Handball Champions League
Der wichtigste europäische Vereinswettbewerb im Handball, entschieden beim Final Four in Köln.
Eiertor
auch: Slapstick-Tor
Ungewolltes, kurioses Tor, meist nach einem Torwartfehler oder einem verunglückten Schuss.
Eigentor
Tor, das ein Spieler ins eigene Netz befördert. Es zählt für den Gegner und wird meist keinem Torschützen gutgeschrieben.
Einsatz
auch: Stake, Wetteinsatz
Der Betrag, den du auf eine Wette setzt. Gewinnst du, wird er mit der Quote multipliziert ausgezahlt; verlierst du, ist er weg.
Einser-Zweier
auch: 1-2, Eins-Zwei
Die Grundkombination im Boxen: Jab gefolgt von einem Cross.
Einstand
auch: Deuce
Spielstand von 40:40. Wer danach zwei Punkte in Folge gewinnt, holt das Spiel.
Einstimmiger Punktsieg
auch: Unanimous Decision, UD
Alle drei Punktrichter sehen denselben Boxer vorn.
Einwurf
Spielfortsetzung mit beiden Händen über den Kopf, nachdem der Ball über die Seitenlinie gegangen ist.
Einwurf (Handball)
auch: Seitenaus
Spielfortsetzung, wenn der Ball über die Seitenlinie gegangen ist – ausgeführt mit einem Fuß auf der Linie.
Einzahlung
auch: Deposit
Das Aufladen deines Wettkontos mit Geld, etwa per Überweisung, Kreditkarte oder E-Wallet. In Deutschland gilt dabei ein monatliches Einzahlungslimit.
Einzahlungslimit
auch: Monatslimit
Bei in Deutschland lizenzierten Anbietern gilt ein anbieterübergreifendes Einzahlungslimit, standardmäßig 1.000 € pro Monat.
Einzel
auch: Einzelspiel
Spielform, bei der ein Spieler gegen einen anderen antritt.
Einzelwette
auch: Single
Wette auf genau ein Ereignis. Sie gewinnt, wenn dieser eine Tipp richtig ist – die einfachste und transparenteste Wettart.
Eiszeit
auch: Ice Time, TOI, Time on Ice
Die gesamte Zeit, die ein Spieler in einem Spiel auf dem Eis steht.
Elbowing
auch: Ellbogencheck
Regelwidriger Einsatz des Ellbogens gegen den Gegner.
Elfmeter
auch: Strafstoß, Penalty
Strafstoß vom Elfmeterpunkt, elf Meter vor dem Tor, nach einem Foul oder Handspiel des verteidigenden Teams im eigenen Strafraum. Nur der Torwart darf sich dem Schützen entgegenstellen.
Elfmeterschießen
auch: Shootout
Entscheidung eines K.-o.-Spiels nach Unentschieden (meist nach Verlängerung): Jedes Team schießt zunächst fünf Elfmeter, danach geht es im Wechsel weiter, bis eine Entscheidung fällt.
Elfmeterschießen-Wette
auch: Elfmeterschießen-Sieger
Wette darauf, ob ein K.-o.-Spiel im Elfmeterschießen entschieden wird oder wer es gewinnt.
Empty Net Goal
auch: ENG, Tor ins leere Tor
Tor ins verwaiste Tor, nachdem der Gegner seinen Goalie gezogen hat.
Endzone
auch: End Zone
Die zehn Yards tiefen Zonen an beiden Spielfeldenden. Wer den Ball dort hineinträgt oder fängt, erzielt einen Touchdown.
Enforcer
auch: Goon
Spieler, dessen Hauptaufgabe es ist, die eigenen Stars zu schützen und notfalls Faustkämpfe zu bestreiten. Heute deutlich seltener als früher.
Englische Woche
Woche mit einem zusätzlichen Spieltag unter der Woche, sodass ein Team drei Spiele in rund sieben Tagen bestreitet.
ERA
auch: Earned Run Average
Durchschnittlich zugelassene Runs eines Pitchers pro neun Innings, ohne Runs durch Verteidigungsfehler. Je niedriger, desto besser.
Ergebniswette
auch: Correct Score, Resultatwette, Genaues Ergebnis
Du tippst das exakte Endergebnis, z. B. 2:1. Weil es viele mögliche Ergebnisse gibt, sind die Quoten hoch – und die Trefferquote entsprechend niedrig.
Eröffnungsquote
auch: Opening Odds, Startquote
Die erste Quote, die ein Buchmacher für ein Ereignis anbietet. Bis zum Anpfiff kann sie sich deutlich verändern.
Error
auch: Fehler im Baseball, E
Ein Verteidigerfehler, durch den ein Schlagmann oder Läufer eine Base erreicht oder weiterkommt, obwohl er aus gewesen wäre.
Erste Welle
auch: 1. Welle
Die schnellsten Spieler, oft die Außen, starten sofort nach Ballgewinn Richtung gegnerisches Tor.
Erwartungswert
auch: EV, Expected Value
Der durchschnittliche Gewinn oder Verlust einer Wette auf lange Sicht: Wahrscheinlichkeit × Quote − 1. Ist der Wert positiv (+EV), lohnt sich die Wette rechnerisch.
eSport-Wetten
auch: eSports, E-Sport-Wetten
Wetten auf Turniere in Computerspielen wie League of Legends, Counter-Strike oder Dota 2. Es gibt Sieg-, Handicap- und Kartenwetten ähnlich wie im klassischen Sport.
Europa League
auch: UEFA Europa League, EL
Zweithöchster europäischer Vereinswettbewerb der UEFA nach der Champions League.
Expected Goals
auch: xG
Kennzahl, die angibt, wie viele Tore eine Mannschaft aufgrund ihrer Torchancen hätte erzielen müssen. Jede Chance erhält eine Torwahrscheinlichkeit zwischen 0 und 1.
Extra Innings
auch: Verlängerung im Baseball
Zusätzliche Innings, wenn es nach neun Innings unentschieden steht – gespielt wird, bis ein Team nach einem vollständigen Inning vorne liegt.
Extrapunkt
auch: PAT, Point After Touchdown, Extra Point
Nach einem Touchdown ein Kick durch die Torstangen – ein Punkt.
Extras
auch: Sundries
Runs, die nicht vom Schläger stammen, etwa durch Wides, No Balls oder Byes.
F
Facemask
auch: Face Mask
Greifen an das Gitter des gegnerischen Helms – 15 Yards Strafe.
Fade-away
auch: Fadeaway, Fade-away-Jumper
Sprungwurf, bei dem sich der Werfer vom Korb weg nach hinten fallen lässt, um Abstand zum Verteidiger zu gewinnen.
Fahrstuhlmannschaft
Verein, der häufig zwischen zwei Ligen auf- und absteigt.
Fair Ball
auch: Fair Territory
Ein geschlagener Ball, der innerhalb der Foul-Linien landet oder liegen bleibt – er ist im Spiel.
Fair Catch
Der Fänger eines Kicks signalisiert mit erhobenem Arm, dass er nicht laufen will – er darf dafür nicht getackelt werden.
Faire Quote
auch: Fair Odds, Quote ohne Marge
Die Quote, die exakt der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit entspricht – ohne Gewinnanteil des Buchmachers. Liegt die angebotene Quote darüber, ist es eine Value Bet.
Fallrückzieher
auch: Seitfallzieher, Scherenschlag
Spektakulärer Schuss, bei dem sich ein Spieler rückwärts in die Luft wirft und den Ball über den eigenen Kopf schießt.
Fallwurf
Wurf, bei dem sich der Spieler nach vorne in den Torraum fallen lässt – typisch für Kreisläufer und Außen.
False Start
auch: Fehlstart
Ein Offensivspieler bewegt sich vor dem Snap – fünf Yards Strafe.
Fantasy Sports
auch: Fantasy-Wette, Fantasy Bet, Daily Fantasy
Spielform, bei der du ein virtuelles Team aus echten Spielern zusammenstellst. Punkte gibt es für deren reale Leistungen, etwa Tore oder Vorlagen.
Farbige Bälle
auch: Farben, Colours
Die sechs farbigen Bälle: Gelb (2), Grün (3), Braun (4), Blau (5), Pink (6) und Schwarz (7). Solange Rote auf dem Tisch sind, werden sie nach dem Versenken wieder aufgesetzt.
Fastball
auch: Fast Ball, Four-Seamer, Heater
Der schnellste und häufigste Wurf, im Profibereich meist zwischen 150 und 160 km/h.
Fastbreak
auch: Schnellangriff, Fast Break
Schneller Gegenangriff nach Ballgewinn, bevor die gegnerische Verteidigung zurück ist.
Favorit
Das Team oder der Spieler, dem die höchste Siegchance zugetraut wird – erkennbar an der niedrigsten Quote.
Federball
auch: Shuttlecock, Shuttle, Ball im Badminton
Das Spielgerät im Badminton aus Kork und 16 Gänsefedern oder aus Kunststoff. Er wird stark abgebremst und fliegt deshalb in typischen Bogenbahnen.
Federgewicht
auch: Featherweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 57,2 kg.
Fehlaufschlag
auch: Fault, Fehler
Ein Aufschlag, der im Netz, außerhalb des Aufschlagfelds oder mit Fußfehler landet. Nach dem ersten Fehler gibt es einen zweiten Versuch.
Feldhockey-Bundesliga
auch: Hockey-Bundesliga
Die höchste deutsche Hockeyliga für Herren und Damen.
Field Goal
auch: FG
Der Ball wird durch die Torstangen gekickt – drei Punkte.
Fielder
auch: Feldspieler im Cricket
Spieler der bowlenden Mannschaft, der den Ball fängt oder zurückwirft, um Runs zu verhindern.
Fielder’s Choice
Der Schlagmann erreicht die Base, weil die Verteidigung lieber einen anderen Läufer aus macht. Das zählt nicht als Hit.
Fighting
auch: Faustkampf, Hockey Fight
Faustkampf zwischen Spielern. In der NHL gibt es dafür fünf Minuten, in Europa wird es meist härter bestraft.
FIH Pro League
auch: Pro League
Internationale Liga der besten Hockey-Nationalmannschaften, organisiert vom Weltverband FIH.
Final Four
auch: Final-Four-Turnier
Endrunde mit vier Teams, die Halbfinale und Finale an einem Ort und Wochenende ausspielen.
Finte (Boxen)
auch: Feint, Täuschung im Boxen
Angedeuteter Schlag oder Bewegung, um den Gegner zu einer Reaktion zu verleiten und eine Lücke zu öffnen.
First Baseman
auch: 1st Baseman, Erste Base
Verteidiger an der ersten Base, fängt viele Würfe der anderen Infielder für das Out.
First Down
auch: Erster Versuch, 1st Down
Schafft die Offense zehn Yards, bekommt sie ein neues First Down und damit wieder vier Versuche.
First Five Innings
auch: F5, Erste fünf Innings
Wette, die nur für die ersten fünf Innings gilt. Damit setzt du vor allem auf das Duell der Starting Pitcher, weil die Bullpens noch keine Rolle spielen.
Five-hole
auch: Fünftes Loch
Die Lücke zwischen den Schienen des Goalies.
Flag
auch: Penalty Flag, Strafflagge
Gelbe Flagge, die ein Schiedsrichter bei einem Foul aufs Feld wirft.
Flanke
auch: Hereingabe
Hoher oder halbhoher Pass von der Seite in den Strafraum.
Flat-Staking
auch: Flat Bet, Fester Einsatz
Einsatzstrategie, bei der du auf jede Wette denselben Betrag setzt, z. B. immer eine Unit. Einfach und diszipliniert, weil Schwankungen die Einsätze nicht beeinflussen.
Flatteraufschlag
auch: Float, Floater, Float Serve
Aufschlag fast ohne Drall, der in der Luft unberechenbar flattert.
Flick-Aufschlag
auch: Flick
Kurz angetäuschter Aufschlag, der überraschend hoch nach hinten gespielt wird – vor allem im Doppel.
Fliegenfänger
Spöttische Bezeichnung für einen Torwart, der Flanken oder Schüsse schlecht festhält.
Fliegengewicht
auch: Flyweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 50,8 kg.
Flight
auch: Flug
Die Flügel am Ende des Dartpfeils, die ihn in der Luft stabilisieren.
Flügelspieler
auch: Außenstürmer, Winger, Außenbahnspieler
Offensivspieler auf der linken oder rechten Außenbahn, der Flanken schlägt oder nach innen zieht.
Flügelstürmer
auch: Left Wing, Right Wing, Außenstürmer im Eishockey
Die beiden Stürmer links und rechts des Centers.
Flügelzange
Angriffe gleichzeitig über beide Außenbahnen, um die gegnerische Abwehr in die Breite zu ziehen.
Fluke
auch: Glückstreffer
Ein glücklich versenkter Ball, der so nicht geplant war.
Fly Ball
auch: Flugball im Baseball, Flyball
Hoch in die Luft geschlagener Ball. Wird er vor dem Bodenkontakt gefangen, ist der Schlagmann aus (Fly Out).
Follow-On
Liegt die zweitschlagende Mannschaft im Testcricket weit zurück, kann der Gegner sie zwingen, sofort erneut zu schlagen.
Force Out
auch: Force Play, Zwangsaus
Ein Läufer muss zur nächsten Base laufen, weil der Schlagmann ihm nachrückt. Er ist aus, wenn die Verteidigung vor ihm mit dem Ball die Base berührt.
Forced Error
auch: Erzwungener Fehler
Fehler, den der Gegner durch einen starken Schlag erzwungen hat.
Forecast
auch: Zweierwette, Exacta
Vor allem bei Pferde- und Hunderennen: Du tippst, welche zwei Teilnehmer in genau dieser Reihenfolge Erster und Zweiter werden.
Forecheck
auch: Forechecking
Früh im gegnerischen Drittel stören, um den Spielaufbau zu unterbinden und den Puck zurückzuerobern.
Formation
auch: Grundordnung, Spielsystem, Aufstellung
Die taktische Grundordnung eines Teams, angegeben von hinten nach vorne – etwa 4-4-2 oder 4-3-3.
Formkurve
auch: Form
Die Leistungsentwicklung eines Teams oder Spielers in den letzten Spielen. Sie hilft einzuschätzen, ob eine Quote zum aktuellen Leistungsstand passt.
Foul
auch: Persönliches Foul
Regelwidriger Körperkontakt. Im Basketball scheidet ein Spieler nach fünf Fouls (FIBA) bzw. sechs Fouls (NBA) aus dem Spiel aus.
Foul (Snooker)
auch: Snooker-Foul
Regelverstoß wie der falsche Ball zuerst getroffen oder der Spielball versenkt. Der Gegner erhält mindestens vier, höchstens sieben Strafpunkte.
Foul Ball
auch: Foulball
Ein geschlagener Ball, der im Foul-Gebiet landet. Er zählt als Strike, solange der Schlagmann noch keine zwei Strikes hat.
Foul Pole
auch: Foul-Mast
Die gelben Masten am Ende der Foul-Linien. Ein Ball, der den Mast trifft, ist fair – bei einem Flug über den Zaun also ein Homerun.
Foul Territory
auch: Foul-Gebiet, Foul Line
Der Bereich außerhalb der beiden Foul-Linien. Dort landende Bälle sind in der Regel Foul Balls.
Foul Tip
Ein vom Schläger nur leicht gestreifter Ball, der direkt vom Catcher gefangen wird. Er zählt als Strike – auch als dritter.
Frame
auch: Spiel im Snooker
Ein einzelnes Spiel im Snooker, vom Anstoß bis alle Bälle versenkt sind oder ein Spieler aufgibt. Ein Match geht über eine feste Zahl gewonnener Frames.
Frameball
auch: Frame Ball
Der Ball, mit dem ein Spieler den Frame rechnerisch entscheidet.
Franchise Tag
Instrument, mit dem ein NFL-Team einen Spieler mit auslaufendem Vertrag für ein Jahr zu einem festgelegten Gehalt halten kann.
Free Agent
auch: Vertragsfreier Spieler
Spieler ohne gültigen Vertrag, der sich einem neuen Team frei anschließen kann.
Free Ball
auch: Freeball
Nach einem Foul, das den Gegner snookert zurücklässt, darf dieser einen beliebigen Ball als Ball on wählen.
Freischlag
auch: Freistoß im Hockey
Spielfortsetzung nach einem Foul. Die Gegner müssen fünf Meter Abstand halten.
Freistoß
Spielfortsetzung nach einem Foul oder Regelverstoß, bei der der Ball ruhend gespielt wird. Die Gegner müssen 9,15 Meter Abstand halten.
Freiwette
auch: Gratiswette, Free Bet
Eine Wette, deren Einsatz der Buchmacher übernimmt. Bei einem Treffer wird meist nur der Gewinn ausgezahlt, nicht der Freiwett-Einsatz.
Freiwurf
auch: Free Throw
Unbedrängter Wurf von der Freiwurflinie nach einem Foul, jeder Treffer zählt einen Punkt.
Freiwurf (Handball)
Spielfortsetzung nach einem Regelverstoß, ausgeführt an der Stelle des Vergehens, mindestens aber an der Neun-Meter-Linie.
Freiwurflinie
auch: 9-Meter-Linie, Neunmeterlinie
Die gestrichelte Linie neun Meter vor dem Tor. Freiwürfe werden von dort oder dahinter ausgeführt.
French Open
auch: Roland Garros
Grand-Slam-Turnier in Paris im Mai und Juni – das wichtigste Turnier auf Sand.
Front Kick
auch: Frontkick, Vorwärtstritt
Gerader Tritt nach vorn, um Distanz zu schaffen oder den Gegner zu stoppen.
Frontcourt
auch: Vorfeld, Big Men
Die gegnerische Spielfeldhälfte, in der angegriffen wird – oder zusammenfassend Forwards und Center eines Teams.
Full Toss
Ein Ball, der den Batsman ohne Aufsetzer erreicht – meist leicht zu schlagen.
Fullback
auch: FB
Kräftiger Läufer, der meist für den Running Back blockt.
Fumble
Der Ballträger verliert den Ball, bevor er gestoppt ist; jede Mannschaft kann ihn aufnehmen.
Fuß (Hockey)
auch: Fußfehler im Hockey
Der Ball darf nur mit dem Schläger gespielt werden; eine absichtliche oder vorteilbringende Berührung mit Fuß oder Körper ist ein Foul.
Fuß am Boden
Beim Stoß muss immer mindestens ein Fuß den Boden berühren, sonst ist es ein Foul.
Fußfeger
auch: Foot Sweep, Sweep
Technik, mit der dem Gegner das Standbein weggezogen wird.
Fußfehler
auch: Foot Fault
Der Aufschläger berührt beim Aufschlag die Grundlinie oder das Feld, bevor er den Ball trifft – der Aufschlag gilt als Fehler.
Fußspiel
auch: Fuß
Berührt ein Feldspieler den Ball absichtlich mit Fuß oder Unterschenkel, gibt es Freiwurf für den Gegner. Nur der Torwart darf im Torraum mit den Füßen abwehren.
G
Game On
auch: Game on!
Ansage des Callers zum Beginn eines Legs.
Game Shot
auch: Gameshot
Ansage des Callers, wenn ein Spieler ein Leg gewonnen hat.
Gap Control
auch: Gap
Der richtige Abstand eines Verteidigers zum anrückenden Angreifer.
Garbage Time
Die Schlussminuten eines bereits entschiedenen Spiels, in denen meist Ersatzspieler eingesetzt werden.
Gefährliches Spiel
auch: Gefährlich gespielter Ball
Ein Ball, der so gespielt wird, dass er einen Gegner gefährdet, etwa ein hoher Schlag in eine Gruppe von Spielern – Foul.
Gegenpressing
Sofortiges Pressing direkt nach einem Ballverlust, um den Ball zurückzugewinnen, bevor der Gegner sich ordnen kann.
Geisterspiel
Spiel ohne Zuschauer im Stadion, etwa als Strafe für Fan-Ausschreitungen oder wie während der Corona-Pandemie.
Gelb-Rote Karte
auch: Gelb-Rot, Ampelkarte
Platzverweis nach der zweiten Gelben Karte in einem Spiel. Der Spieler muss vom Feld und ist meist für das nächste Spiel gesperrt.
Gelbe Karte
auch: Verwarnung, Gelb
Verwarnung für unsportliches Verhalten oder Foulspiel. Zwei Gelbe Karten im selben Spiel bedeuten Gelb-Rot und damit einen Platzverweis.
Gelbe Karte (Hockey)
Zeitstrafe von mindestens fünf Minuten, je nach Schwere des Vergehens auch länger.
Geldwäscheprävention
auch: AML, Anti-Geldwäsche
Pflichten der Anbieter, verdächtige Geldflüsse zu erkennen und zu melden. Deshalb fragen sie bei höheren Beträgen nach Herkunft des Geldes und Identität.
Gerade/Ungerade-Wette
auch: Odd/Even, Gerade oder Ungerade
Wette darauf, ob die Gesamtzahl der Tore oder Punkte gerade oder ungerade ist. Ein 0:0 gilt als gerade.
Getragener Ball
auch: Sling, Doppelschlag im Badminton
Fehler: Der Federball wird nicht geschlagen, sondern auf dem Schläger mitgeführt oder zweimal berührt.
Gewichtmachen
auch: Weight Cutting, Abkochen
Kurzfristiges Abnehmen vor dem Wiegen, meist durch Wasserentzug, um in einer niedrigeren Gewichtsklasse zu starten.
Gewichtsklasse
auch: Gewichtskategorie
Einteilung der Boxer nach Körpergewicht, damit sich ähnlich schwere Gegner gegenüberstehen – im Profiboxen 17 Klassen von Strohgewicht bis Schwergewicht.
Gewinnlimit
auch: Auszahlungslimit, Max. Gewinn
Der höchste Betrag, den ein Anbieter pro Wette, Tag oder Woche auszahlt. Steht in den AGB und betrifft vor allem hohe Kombiquoten.
GGL
auch: Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder, Glücksspielbehörde
Die deutsche Glücksspielbehörde mit Sitz in Halle (Saale). Sie erteilt Lizenzen und führt eine Whitelist der in Deutschland erlaubten Anbieter.
Glücksspielstaatsvertrag
auch: GlüStV, GlüStV 2021
Vertrag der Bundesländer, der Glücksspiel in Deutschland regelt. Die aktuelle Fassung gilt seit Juli 2021 und schreibt u. a. Lizenzen, das Sperrsystem OASIS und Einzahlungslimits vor.
Goalie
auch: Netminder, Tender, Eishockey-Torhüter, Keeper im Eishockey
Der Torhüter im Eishockey, mit dicker Schutzausrüstung, Fanghand (Trapper) und Stockhand (Blocker).
Goaltender Interference
auch: Torhüterbehinderung
Behinderung des Goalies, vor allem im Crease. Ein so erzieltes Tor zählt nicht.
Goaltending
auch: Störung des Wurfs
Unerlaubtes Berühren des Balls, wenn er sich bereits im Abwärtsflug Richtung Korb befindet. Der Korb zählt dann trotzdem.
Gold Glove
auch: Gold Glove Award
Auszeichnung für den besten Verteidiger jeder Position in jeder MLB-Liga.
Golden Slam
Der Gewinn aller vier Grand-Slam-Turniere und der olympischen Goldmedaille im selben Jahr. Steffi Graf gelang das 1988.
Golden Sombrero
Ein Schlagmann erleidet in einem Spiel vier Strikeouts.
Goliath
Systemwette aus acht Tipps mit 247 Wetten – alle Kombinationen von Zweier- bis Achterkombis. Der Gesamteinsatz ist entsprechend hoch.
Gong
auch: Glocke
Signal für Beginn und Ende einer Runde.
Googly
auch: Wrong'un, Doosra
Täuschender Spin-Wurf, der in die entgegengesetzte Richtung abdreht als vom Batsman erwartet.
Gordie Howe Hattrick
Ein Spieler erzielt in einem Spiel ein Tor, einen Assist und einen Faustkampf – benannt nach NHL-Legende Gordie Howe.
Grand Slam
auch: Grand-Slam-Turnier, Major
Die vier wichtigsten Tennisturniere: Australian Open, French Open, Wimbledon und US Open. Wer alle vier in einem Jahr gewinnt, schafft den Grand Slam.
Grand-Slam-Homerun
auch: Grand Slam im Baseball, Grand Salami
Homerun bei voll besetzten Bases – bringt mit einem Schlag vier Runs.
Granny Shot
auch: Unterhandwurf
Freiwurf von unten mit beiden Händen zwischen den Beinen – ungewöhnlich, aber bei manchen Spielern sehr treffsicher.
Griffband
auch: Overgrip, Basisgriffband
Band um den Schlägergriff, das für Halt sorgt und Schweiß aufnimmt.
Grinder
auch: Arbeiter, Mucker
Fleißiger, kampfstarker Spieler, der in den Ecken und an der Bande die Drecksarbeit erledigt.
Große Strafe
auch: Major Penalty, Fünf-Minuten-Strafe, 5 Minuten
Fünf Minuten Zeitstrafe für schwere Vergehen. Sie endet nicht durch ein Gegentor und ist oft mit einer Spieldauer-Disziplinarstrafe verbunden.
Ground Ball
auch: Grounder, Bodenball
Ein Ball, der flach über den Boden rollt oder springt.
Grüne Karte (Hockey)
auch: Grüne Karte
Verwarnung mit Zeitstrafe von zwei Minuten.
Grundlinie
auch: Baseline
Die hintere Begrenzungslinie des Tennisplatzes.
Grundlinienspiel
auch: Grundlinienspieler, Baseliner
Spielweise, bei der Punkte vor allem mit Grundschlägen von der Grundlinie aus gewonnen werden.
Gruppensieger-Wette
auch: Gruppensieger
Langzeitwette bei Turnieren wie WM oder EM darauf, welches Team eine Gruppe als Erster abschließt.
H
Hail Mary
auch: Hail Mary Pass
Verzweifelter, sehr weiter Pass in die Endzone in letzter Sekunde – mit wenig Erfolgsaussicht.
Haken (Boxen)
auch: Hook im Boxen, Seitwärtshaken
Halbkreisförmiger Schlag von der Seite zum Kopf oder Körper, meist aus der Halbdistanz.
Hakenwurf
auch: Hook Shot, Sky Hook
Einhändiger Wurf im Bogen über den Kopf, seitlich zum Korb – schwer zu blocken.
Halbdistanz
auch: Mittlere Distanz
Die Entfernung, aus der Haken und Kombinationen am wirkungsvollsten sind.
Halbraum
auch: Halbräume, Halbspur
Die Zonen zwischen Flügel und Zentrum. Von dort sind Pässe in alle Richtungen möglich, was sie für Angriffe besonders wertvoll macht.
Halbschwergewicht
auch: Light Heavyweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 79,4 kg.
Halbvolley
auch: Half-Volley
Der Ball wird unmittelbar nach dem Aufspringen gespielt, noch in der Aufwärtsbewegung.
Halbzeit/Endstand-Wette
auch: HZ/ES, Halftime/Fulltime, HT/FT
Du tippst gleichzeitig auf den Stand zur Halbzeit und auf das Endergebnis im 1X2-Format, z. B. X/1: zur Pause unentschieden, am Ende Heimsieg. Beides muss stimmen.
Halbzeitwette
auch: Halbzeit-Wette, 1. Halbzeit
Wette, die nur für eine Spielhälfte gilt, z. B. wer die erste Halbzeit gewinnt oder ob in der zweiten Hälfte mehr als 1,5 Tore fallen.
Hallenhockey
Hockey in der Halle mit sechs Spielern pro Team und Banden an den Seitenlinien; der Ball darf nicht geschlagen, nur geschoben werden.
Hampelmann
Torwarttechnik, bei der Arme und Beine gleichzeitig gespreizt werden, um möglichst viel Torfläche abzudecken.
Handgelenkschuss
auch: Wrist Shot, Wrister
Präziser Schuss ohne große Ausholbewegung, aus dem Handgelenk geschossen.
Handicap
auch: Europäisches Handicap
Ein Team bekommt virtuell Tore vor- oder abgezogen. Bei Handicap 0:1 startet der Außenseiter mit einem Tor Vorsprung – so werden ungleiche Spiele ausgeglichener.
Handpass
auch: Hand Pass
Pass mit der Hand zu einem Mitspieler – nur im eigenen Verteidigungsdrittel erlaubt.
Handspiel
auch: Hand
Absichtliches oder unnatürliches Berühren des Balls mit Hand oder Arm. Im eigenen Strafraum führt es zum Elfmeter.
Handtuch werfen
auch: Aufgabe, Handtuch
Die eigene Ecke gibt den Kampf auf, um ihren Boxer zu schützen – traditionell durch Werfen eines Handtuchs in den Ring.
Hartplatz
auch: Hard Court
Belag aus Beton oder Asphalt mit Kunststoffschicht, mittleres bis schnelles Tempo. Auf ihm werden die Australian Open und die US Open gespielt.
Harz
auch: Handballharz, Backe
Klebriges Haftmittel an den Fingern, das Fangen und Werfen sicherer macht. In vielen Hallen ist es verboten.
Hattrick
auch: Lupenreiner Hattrick
Drei Tore eines Spielers in einem Spiel. Beim „lupenreinen“ Hattrick fallen sie direkt nacheinander in einer Halbzeit, ohne Tor eines anderen Spielers dazwischen.
Hawk-Eye
auch: Falkenauge, Electronic Line Calling
Kamerasystem, das die Flugbahn des Balls berechnet und anzeigt, ob er im Feld war. Auf vielen Turnieren ersetzt es inzwischen die Linienrichter.
HBL
auch: Handball-Bundesliga, Daikin HBL
Die höchste deutsche Handballliga der Männer.
Head-to-Head
auch: H2H, Direkter Vergleich
Zwei Bedeutungen: die Bilanz früherer Duelle zweier Teams – oder eine Wette darauf, wer von zwei Teilnehmern besser abschneidet, z. B. welcher Fahrer im Rennen vor dem anderen landet.
Healthy Scratch
auch: Überzähliger Spieler
Ein gesunder Spieler, der vom Trainer nicht für das Spiel aufgestellt wird.
Heber
auch: Lupfer
Der Ball wird in hohem Bogen über den herausstürmenden Torwart geworfen.
Hedging
auch: Absicherung, Hedgen
Absichern einer laufenden Wette durch eine Gegenwette, um einen Teil des Gewinns zu sichern oder den Verlust zu begrenzen. Ähnlich wie Cash-out, nur selbst gemacht.
Heimvorteil
Der statistische Vorteil des Teams, das im eigenen Stadion spielt – durch bekannte Umgebung, eigene Fans und keine Anreise. Buchmacher berücksichtigen ihn in den Quoten.
Heinz
Systemwette aus sechs Tipps mit 57 Wetten – alle möglichen Kombinationen von Zweier- bis Sechserkombis. Der Name spielt auf die „57 Varieties“ der Ketchup-Marke an.
High Finish
auch: Highfinish, Ton-plus-Finish
Ein Checkout von mindestens 100 Punkten in einer Aufnahme.
High-Sticking
auch: Hoher Stock
Treffen des Gegners mit dem Schläger oberhalb der Schulter. Bei Verletzung gibt es eine doppelte kleine Strafe.
Highroller
auch: High Roller
Tipper, der regelmäßig mit sehr hohen Einsätzen wettet. Manche Anbieter haben für sie eigene Limits oder VIP-Angebote.
Hinausstellung
auch: Zeitstrafe im Handball, Zwei Minuten im Handball
Der bestrafte Spieler muss zwei Minuten vom Feld, seine Mannschaft spielt so lange in Unterzahl. Bei der dritten Hinausstellung folgt die Disqualifikation.
Hinterfeld
auch: Grundlinienbereich
Der hintere Teil des Spielfelds, aus dem Clears, Drops und Smashes geschlagen werden.
Hinterlaufen
auch: Overlap
Ein Spieler, meist der Außenverteidiger, läuft hinter dem ballführenden Mitspieler vorbei auf die Außenbahn, um eine Anspielstation zu bieten.
Hit
auch: Base Hit, Treffer
Ein geschlagener Ball, mit dem der Schlagmann sicher eine Base erreicht, ohne Fehler der Verteidigung.
Hit by Pitch
auch: HBP, Getroffener Schlagmann
Der Schlagmann wird vom Wurf getroffen und darf zur ersten Base.
Hit Wicket
Der Batsman trifft beim Schlagen mit Schläger oder Körper sein eigenes Wicket.
Hit-and-Run
auch: Hit and Run
Der Läufer startet beim Wurf, und der Schlagmann muss den Ball treffen, um ihn zu schützen.
Hockeyschläger
auch: Hockeystick, Stock
Schläger mit gekrümmter Keule; gespielt werden darf nur mit der flachen Seite.
Höchstes-Checkout-Wette
auch: Highest Checkout, Höchstes Finish
Dartswette darauf, welcher Spieler das höchste Checkout erzielt oder ob ein Checkout über 100 bzw. 170 fällt.
Hold
auch: HLD
Statistik für einen Relief Pitcher, der eine knappe Führung hält und das Spiel an den nächsten Pitcher übergibt.
Holding
auch: Halten
Festhalten eines Gegners mit den Händen oder Armen.
Holding (Football)
auch: Halten im Football
Unerlaubtes Festhalten eines Gegners, um ihn am Spielzug zu hindern.
Home Plate
auch: Heimbase, Home
Die fünfeckige Base, an der der Schlagmann steht. Ein Läufer, der sie nach Umrundung aller Bases erreicht, erzielt einen Run.
Homerun
auch: Home Run, Dinger, Tater, Big Fly
Der Ball fliegt über den Zaun im fairen Gebiet – der Schlagmann und alle Läufer erzielen einen Run.
Hooking
auch: Haken
Einhaken des Gegners mit dem Schläger, um ihn zu bremsen – kleine Strafe.
Huddle
Kurze Besprechung der Mannschaft vor dem Spielzug, in der der nächste Spielzug angesagt wird.
Hüftwurf
Wurf seitlich in Hüfthöhe am Abwehrspieler vorbei.
I
ICC
auch: International Cricket Council
Der Cricket-Weltverband, verantwortlich für Regeln, Weltmeisterschaften und Weltranglisten.
Icing
auch: Unerlaubter Weitschuss, Befreiungsschlag
Ein Team schießt den Puck aus der eigenen Hälfte über die gegnerische Torlinie, ohne dass jemand ihn berührt. Folge: Bully im eigenen Drittel, und das Team darf nicht wechseln.
IHF
auch: International Handball Federation
Der Handball-Weltverband, verantwortlich für die Weltmeisterschaften und das Regelwerk.
IIHF
auch: International Ice Hockey Federation
Der Eishockey-Weltverband. Er richtet unter anderem die jährliche Weltmeisterschaft aus.
Immaculate Inning
Ein Pitcher erzielt drei Strikeouts mit nur neun Würfen, also jeweils drei Strikes.
Implizite Wahrscheinlichkeit
Die Wahrscheinlichkeit, die in einer Quote steckt: 1 geteilt durch die Dezimalquote. Eine Quote von 2,00 entspricht 50 %, eine Quote von 4,00 entspricht 25 %.
In the Hole
Der Schlagmann, der nach dem On-Deck-Spieler an der Reihe ist – also zwei Plätze hinter dem aktuellen Schlagmann.
Indirekter Freistoß
Freistoß, bei dem der Ball vor einem Tor noch einen zweiten Spieler berühren muss. Der Schiedsrichter zeigt ihn mit erhobenem Arm an, etwa nach gefährlichem Spiel oder Rückpass-Regelverstößen des Torwarts.
Infield
auch: Innenfeld
Der Bereich innerhalb der vier Bases und der Raum knapp dahinter.
Infield Fly Rule
auch: Infield Fly
Regel gegen absichtlich fallengelassene Bälle: Bei einem leicht fangbaren Flugball im Infield mit Läufern auf erster und zweiter Base ist der Schlagmann automatisch aus.
Infight
auch: Nahdistanz
Kampf auf kurzer Distanz mit Haken und Uppercuts.
Innenverteidiger
auch: IV, Abwehrchef
Verteidiger im Zentrum der Abwehr, zuständig für Kopfballduelle und das Stoppen des gegnerischen Mittelstürmers.
Inning
auch: Spielabschnitt
Spielabschnitt im Baseball: Jedes Team schlägt einmal, bis die Verteidigung drei Outs erzielt hat. Ein reguläres Spiel hat neun Innings.
Innings (Cricket)
auch: Durchgang
Die Schlagphase einer Mannschaft. Sie endet nach zehn Outs, nach Ablauf der Overs oder durch Declaration.
Inside-Out
auch: Inside Out, Inside-In
Der Spieler umläuft seine Rückhand und spielt die Vorhand aus der Rückhandecke diagonal (Inside-Out) oder gerade (Inside-In).
Inside-the-Park Homerun
auch: Inside-the-Parker
Homerun, bei dem der Ball im Spielfeld bleibt, der Schlagmann aber trotzdem alle Bases umrundet.
Intentional Grounding
Der Quarterback wirft den Ball absichtlich ins Leere, um einen Sack zu vermeiden – Raumverlust.
Intentional Walk
auch: Absichtlicher Walk, IBB
Die Verteidigung schickt einen starken Schlagmann absichtlich auf die erste Base, um ihm keinen guten Wurf zu geben.
Intercept
auch: Abfangen
Den gegnerischen Schlag früh abfangen und den Federball direkt zurückspielen.
Interception
auch: INT
Ein Verteidiger fängt einen Pass der Offense ab – Ballbesitzwechsel.
Interference
auch: Behinderung
Behindern eines Spielers, der nicht im Besitz des Pucks ist.
Interimstrainer
auch: Übergangstrainer
Trainer, der nach einer Entlassung vorübergehend übernimmt, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.
IPL
auch: Indian Premier League
Die wichtigste T20-Profiliga der Welt, in Indien ausgetragen.
ITF
auch: International Tennis Federation
Der Tennis-Weltverband. Er legt die Regeln fest und richtet u. a. Davis Cup und Billie Jean King Cup aus.
J
Jab
auch: Führhand-Gerade, Führhand
Schneller, gerader Schlag mit der vorderen Hand. Er hält den Gegner auf Distanz und bereitet Kombinationen vor.
Joker
Einwechselspieler, der nach seiner Einwechslung entscheidend trifft oder ein Spiel dreht.
Jump Shot
auch: Sprungstoß
Der Spielball wird absichtlich über einen anderen Ball gespielt – im Snooker grundsätzlich ein Foul.
Jump Smash
auch: Sprungsmash
Smash aus dem Sprung, der den Federball noch steiler und schneller macht.
K
K. o.
auch: KO, Knockout, K.o.
Kampfende, weil ein Boxer nach einem Niederschlag nicht bis zehn wieder kampfbereit ist.
Kabinenpredigt
Deutliche Ansprache des Trainers an das Team in der Halbzeitpause oder nach dem Spiel.
Kampfrekord
auch: Bilanz, Record
Die Bilanz eines Boxers aus Siegen, Niederlagen und Unentschieden, oft mit Zahl der K.-o.-Siege, z. B. 30-2-1 (25 KOs).
Kanonenaufschlag
auch: Flacher Aufschlag, Flat Serve, Bombe
Sehr harter, fast ohne Drall geschlagener Aufschlag – schnell, aber fehleranfällig.
Kapitän
auch: Captain, Mannschaftskapitän
Spielführer eines Teams, im Eishockey mit einem „C“ auf dem Trikot; seine Stellvertreter tragen ein „A“.
Kelly-Formel
auch: Kelly-Kriterium, Kelly-System
Formel, die aus Quote und eigener Gewinnwahrscheinlichkeit den optimalen Einsatz berechnet. Viele Tipper nutzen nur einen Bruchteil davon (z. B. halbes Kelly), weil die volle Variante stark schwankt.
Kempa-Trick
auch: Kempa
Spektakulärer Spielzug: Ein Spieler springt in den Kreis, fängt einen Pass in der Luft und wirft noch vor der Landung. Benannt nach Bernhard Kempa.
Kerze
Ein senkrecht und sehr hoch in die Luft geschossener Ball.
KHL
auch: Kontinentale Hockey-Liga
Profiliga mit Teams vor allem aus Russland und angrenzenden Ländern.
Kick
auch: Bad Contact
Unberechenbarer Stoß, wenn Staub oder Kreide zwischen den Bällen den Kontakt stört – der Objektball springt anders als erwartet.
Kick and Rush
Einfache Spielweise mit langen Bällen nach vorne und schnellem Nachrücken – typisch für den früheren englischen Fußball.
Kick-Aufschlag
auch: Kicker, Twist
Aufschlag mit starkem Überschnitt, der hoch abspringt und zur Seite wegspringt – oft als sicherer zweiter Aufschlag genutzt.
Kickboxen
auch: Kickboxing
Kampfsport, der Faustschläge aus dem Boxen mit Fußtritten verbindet. Es gibt verschiedene Disziplinen von Pointfighting bis Vollkontakt.
Kicker (Football)
auch: Placekicker
Spezialist für Field Goals, Extrapunkte und Anstöße.
Kickoff
auch: Anstoß im Football
Der Anstoß zu Beginn jeder Halbzeit und nach jedem Score.
Kill
auch: Töten
Kurzer, harter Schlag nach unten, wenn der Federball hoch über das Netz kommt – meist sofort der Punktgewinn.
Klare Torgelegenheit
auch: Klare Torchance
Situation, in der ein Tor sehr wahrscheinlich ist. Wird sie regelwidrig verhindert, gibt es einen Siebenmeter, oft verbunden mit einer Strafe.
Kleiderfoul
Foul, weil Kleidung, Hand oder Queue einen Ball berührt hat.
Kleine Strafe
auch: Minor Penalty, Zwei-Minuten-Strafe, 2 Minuten
Zeitstrafe von zwei Minuten. Erzielt der Gegner im Powerplay ein Tor, endet sie vorzeitig.
Kneeing
auch: Kniecheck
Regelwidriger Einsatz des Knies gegen den Gegner.
Kneel
auch: Kneel-Down, Victory Formation, Take a Knee
Der Quarterback geht nach dem Snap aufs Knie, um die Uhr bei einer Führung herunterlaufen zu lassen.
Knuckleball
auch: Knuckler
Langsamer Wurf fast ohne Drall, der unvorhersehbar flattert – schwer zu schlagen und schwer zu fangen.
Körpertäuschung
auch: Finte im Handball
Täuschung mit dem Oberkörper, um den Abwehrspieler in die falsche Richtung zu locken.
Körpertreffer
auch: Body Shot, Körperschlag
Schlag auf den Rumpf. Er zermürbt den Gegner und lässt seine Deckung oben öffnen.
Kombibonus
auch: Kombi-Boost, Akku-Bonus
Zuschlag auf den Gewinn einer Kombiwette, der mit der Anzahl der Tipps steigt. Meist gilt eine Mindestquote pro Tipp.
Kombination (Boxen)
auch: Schlagserie
Mehrere Schläge in schneller Folge, etwa Jab, Cross, Haken.
Kombiwette
auch: Kombi, Akkumulator, Akkuwette, Kombinationswette, Parlay
Mehrere Tipps auf einem Wettschein, deren Quoten miteinander multipliziert werden. Alle Tipps müssen richtig sein – schon ein Fehler macht die ganze Wette zum Verlust.
Kompaktheit
auch: Kompakt stehen
Geringe Abstände zwischen den Mannschaftsteilen, damit der Gegner kaum Lücken zum Durchspielen findet.
Konter
auch: Konterangriff, Gegenstoß
Schneller Angriff nach einer Balleroberung, bevor die gegnerische Abwehr wieder sortiert ist.
Konter (Boxen)
auch: Counter, Konterschlag
Schlag direkt nach oder während eines gegnerischen Angriffs, wenn dessen Deckung offen ist.
Konterboxer
auch: Counterpuncher
Boxer, der auf Angriffe wartet, um mit schnellen Kontern zu antworten.
Kontoverifizierung
auch: Verifizierung, KYC, Know Your Customer
Identitätsprüfung beim Anbieter, z. B. per Ausweis oder Video-Ident. Ohne Verifizierung sind Auszahlungen in der Regel nicht möglich.
Kopfschutz
auch: Kopfschützer
Gepolsterter Helm für Training und Amateurboxen; im Profiboxen nicht erlaubt.
Kopftreffer beim Torwart
auch: Kopftreffer
Trifft ein Werfer beim Siebenmeter den Torwart am Kopf, ohne dass dieser sich in den Wurf hineinbewegt, wird der Werfer disqualifiziert.
Korbleger
auch: Layup, Lay-up
Wurf aus dem Lauf direkt unter dem Korb, bei dem der Ball oft über das Brett in den Korb gelegt wird.
Korridor
auch: Doppelfeld, Doppelgasse
Die äußeren Streifen an beiden Seiten des Platzes, die nur im Doppel zum Spielfeld gehören.
Kreis
auch: Torraumlinie, 6-Meter-Linie
Die Sechs-Meter-Linie um den Torraum. Feldspieler dürfen den Bereich nicht betreten, aber darüber hinwegspringen und vor der Landung werfen.
Kreisläufer
auch: Kreisspieler
Angreifer direkt an der gegnerischen Sechs-Meter-Linie, der Sperren stellt und Bälle am Kreis verwertet.
Kreuzen
auch: Kreuzbewegung
Zwei Angreifer laufen sich über Kreuz entgegen und übergeben dabei den Ball, um die Abwehr zu verwirren.
L
Lange Distanz
auch: Weite Distanz
Großer Abstand zum Gegner, aus dem vor allem mit Jab und Geraden gearbeitet wird – das Revier der Ausboxer.
Lange Ecke
auch: Langes Eck
Die Torecke, die vom Schützen weiter entfernt ist. Die nähere Ecke heißt kurze Ecke.
Lange Ecke (Hockey)
auch: Ecke im Hockey
Spielfortsetzung auf der 23-Meter-Linie, wenn die Verteidiger den Ball unabsichtlich über die eigene Torauslinie gespielt haben.
Langzeitwette
auch: Outright, Futures
Wette auf ein Ereignis in der Zukunft, etwa den Meister oder Torschützenkönig einer Saison. Der Einsatz ist bis zur Entscheidung gebunden.
Lay-Wette
auch: Lay, Gegenwette, Layen
Wette darauf, dass etwas nicht eintritt – du übernimmst also die Rolle des Buchmachers. Nur an Wettbörsen möglich; dein Risiko ist die Haftung, die sich aus der Quote ergibt.
LBW
auch: Leg Before Wicket
Der Ball trifft das Bein des Batsman, hätte aber ohne dieses Hindernis das Wicket getroffen – der Batsman ist aus.
Lead-Off
auch: Leadoff Hitter
Der erste Schlagmann eines Innings oder der Lineup – meist ein Spieler, der oft auf Base kommt.
Leberhaken
auch: Liver Shot
Haken auf die rechte Körperseite des Gegners, wo die Leber liegt – kann einen Kampf sofort beenden.
Leg
auch: Spiel im Darts
Ein einzelnes Spiel von 501 runter auf null. Mehrere gewonnene Legs ergeben einen Satz oder das Match.
Leichtgewicht
auch: Lightweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 61,2 kg.
Leichtkontakt
auch: Light Contact
Kickbox-Disziplin mit durchgehendem Kampf, aber kontrollierten, nicht voll durchgezogenen Techniken.
Let
auch: Netzaufschlag
Der Aufschlag berührt die Netzkante und landet im richtigen Feld – er wird wiederholt, ohne als Fehler zu zählen.
Letzte 30 Sekunden
auch: Schlussphase
Sonderregel für die letzten 30 Sekunden: Grobe Vergehen, die einen Torwurf verhindern, führen zu Disqualifikation und Siebenmeter.
Libero
Freier Abwehrspieler hinter der Verteidigungslinie, der Lücken schließt und oft das Spiel von hinten aufbaut. Im modernen Fußball kaum noch verbreitet.
Libero (Volleyball)
auch: Libera
Abwehrspezialist im andersfarbigen Trikot, der beliebig oft für Hinterfeldspieler eingewechselt werden darf, aber nicht angreifen oder blocken darf.
Lift
auch: Unterhand-Clear
Hoher Schlag von unten aus dem Vorderfeld nach hinten, um sich aus einer bedrängten Lage zu befreien.
Limitierung
auch: Kontolimitierung
Ein Buchmacher senkt den maximalen Einsatz für ein Kundenkonto – oft bei dauerhaft erfolgreichen Tippern oder bei Arbitrage-Wetten.
Line Drive
auch: Liner
Hart und flach geschlagener Ball, der fast geradlinig ins Feld fliegt.
Line of Scrimmage
auch: Scrimmage-Linie
Die gedachte Linie, an der der Ball vor jedem Spielzug liegt. Keine Mannschaft darf sie vor dem Snap überschreiten.
Linebacker
auch: LB
Verteidiger hinter der Defensive Line, zuständig für Laufspiel, Passverteidigung und Blitz.
Lineup
auch: Batting Order, Schlagreihenfolge, Aufstellung im Baseball
Die festgelegte Reihenfolge, in der die Spieler eines Teams schlagen.
Linksaußen
auch: LA
Angreifer auf der linken Außenposition, meist ein Rechtshänder, der aus spitzem Winkel wirft.
Livestream
auch: Live-Stream, Stream
Übertragung eines Spiels direkt beim Wettanbieter. Oft musst du eingeloggt sein, Guthaben haben oder eine Wette auf das Spiel platziert haben.
Liveticker
auch: Livescore, Live-Ergebnisse
Laufend aktualisierter Spielstand mit wichtigen Ereignissen wie Toren, Karten oder Ecken – hilfreich bei Livewetten.
Livewette
auch: Live-Wette, In-Play-Wette, In-Play
Wette, die während des laufenden Spiels abgegeben wird. Die Quoten ändern sich ständig mit Spielstand und Spielgeschehen.
Lob
auch: Lobball
Hoher Ball über den am Netz stehenden Gegner hinweg ins hintere Feld.
Lob (Volleyball)
auch: Dink, Leger, Legen
Statt hart zu schlagen, wird der Ball über den Block gelegt oder kurz hinter das Netz gespielt.
Long Pot
auch: Langer Ball
Versenken eines Balls über eine große Distanz, meist über den halben Tisch.
Longline
auch: Long Line, Die Linie entlang
Ein Schlag parallel zur Seitenlinie.
Love
auch: Null
Tennis-Ausdruck für null Punkte, z. B. „15-Love“ für 15:0.
Low Kick
auch: Lowkick
Tritt mit dem Schienbein gegen den Oberschenkel des Gegners.
Lucky 15
auch: Lucky
Systemwette aus vier Tipps mit 15 Wetten: ein Yankee plus vier Einzelwetten. Dadurch reicht schon ein einziger richtiger Tipp für eine Auszahlung.
Lucky 31
Systemwette aus fünf Tipps mit 31 Wetten: fünf Einzelwetten plus alle Kombinationen von Zweier- bis Fünferkombis.
Lucky 63
Systemwette aus sechs Tipps mit 63 Wetten: sechs Einzelwetten plus alle Kombinationen von Zweier- bis Sechserkombis.
Lucky Loser
auch: LL
Spieler, der in der letzten Qualifikationsrunde verloren hat, aber nachrückt, weil ein anderer Spieler kurzfristig ausfällt.
Lucky Punch
auch: Glückstreffer im Boxen
Ein einzelner, oft überraschender Treffer, der einen Kampf entscheidet, obwohl der Getroffene vorne lag.
LUGAS
auch: Länderübergreifendes Glücksspielaufsichtssystem
Zentrale Datei der Bundesländer, über die lizenzierte Anbieter das anbieterübergreifende Einzahlungslimit überwachen und verhindern, dass jemand bei mehreren Anbietern gleichzeitig spielt.
M
Madhouse
auch: Double 1, D1
Spitzname für die Double 1 – wer darauf festhängt, ist im „Irrenhaus“.
Maiden Over
auch: Maiden
Ein Over, in dem der Bowler keinen einzigen Run zulässt.
Majority Decision
auch: Mehrheitsentscheidung, MD
Zwei Punktrichter sehen einen Boxer vorn, der dritte wertet unentschieden.
Man Coverage
auch: Manndeckung im Football
Jeder Verteidiger deckt einen bestimmten Passempfänger.
Manager
auch: Cheftrainer im Baseball
Der Cheftrainer eines Baseballteams, der Aufstellung, Wechsel und Taktik bestimmt.
Mann-Mann-Verteidigung
auch: Manndeckung im Basketball, Man-to-Man
Basketball-Verteidigung, bei der jeder Spieler einen bestimmten Gegenspieler deckt.
Manndeckung
Verteidigungsprinzip, bei dem ein Spieler einen bestimmten Gegenspieler über das Feld verfolgt.
Martingale-System
auch: Martingale, Verdopplungsstrategie
Einsatzsystem, bei dem du nach jedem Verlust den Einsatz verdoppelst, um mit dem nächsten Treffer alles zurückzuholen. Sehr riskant: Lange Verlustserien und Einsatzlimits führen schnell zum Totalverlust.
Match
auch: Partie
Das gesamte Tennisspiel. Je nach Wettbewerb gewinnt, wer zuerst zwei (Best of Three) oder drei Sätze (Best of Five) holt.
Match-Tiebreak
auch: Champions-Tiebreak, Super-Tiebreak
Verlängerter Tiebreak bis zehn Punkte (mit zwei Punkten Vorsprung), der statt eines dritten Satzes gespielt wird – häufig im Doppel.
Matchball
Punkt, mit dem ein Spieler das gesamte Match gewinnen kann.
Mauern
auch: Bus parken, Beton anrühren
Ein Team zieht sich fast komplett in die eigene Hälfte zurück, um ein Ergebnis zu halten.
Maximaleinsatz
auch: Höchsteinsatz, Max Bet
Der höchste Einsatz, den ein Buchmacher für eine bestimmte Wette annimmt. Er hängt vom Markt ab und kann für einzelne Konten gesenkt werden.
Maximum Break
auch: 147, Maximum, Maximum-Break
Das höchste reguläre Break: alle 15 Roten mit je einer Schwarzen und danach alle Farben – 147 Punkte.
Meatball
Ein langsamer Wurf mitten durch die Strikezone – leicht zu treffen.
Mendoza Line
auch: Mendoza-Linie
Ein Batting Average von etwa .200 – die Grenze, unter der ein Schlagmann als sehr schwach gilt.
MGA
auch: Malta Gaming Authority
Glücksspielbehörde von Malta, bei der viele international tätige Anbieter lizenziert sind. Eine MGA-Lizenz ersetzt keine deutsche Erlaubnis der GGL.
Mindestalter
auch: Ab 18, Altersgrenze
Sportwetten sind in Deutschland erst ab 18 Jahren erlaubt. Anbieter müssen das Alter bei der Registrierung prüfen.
Mindesteinsatz
auch: Minimaleinsatz
Der kleinste Betrag, den ein Anbieter pro Wette annimmt, oft zwischen 0,10 € und 1 €.
Mindesteinzahlung
auch: Mindestdeposit
Der kleinste Betrag, den du einzahlen kannst oder musst, um einen Bonus zu erhalten – oft 10 €.
Mindestquote
auch: Minimumquote
Die niedrigste Quote, die eine Wette haben muss, damit sie für einen Bonus, Kombibonus oder Umsatz zählt – häufig 1,50 oder 1,80.
Minor Leagues
auch: Farmteams, MiLB
Die unteren Profiligen, in denen Nachwuchsspieler der MLB-Teams ausgebildet werden.
Mismatch
Ungleiches Duell, etwa ein kleiner Verteidiger gegen einen großen Angreifer – die Offensive versucht gezielt, solche Duelle zu erzwingen.
Miss
auch: Miss-Regel
Der Schiedsrichter wertet ein Foul als „Miss“, wenn der Spieler sich nach seiner Ansicht nicht genug bemüht hat, den Ball on zu treffen. Der Gegner kann ihn dann den Stoß wiederholen lassen.
Mittelblocker
auch: Mittelangreifer
Spieler in der Netzmitte, zuständig für den Block und schnelle Angriffe.
Mittelfeldspieler
auch: Mittelfeld
Spieler zwischen Abwehr und Angriff, die das Spiel verbinden – von defensiv (Sechser) bis offensiv (Zehner).
Mittelgewicht
auch: Middleweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 72,6 kg.
Mittelstürmer
auch: Neuner, Stoßstürmer, Sturmspitze
Der zentrale Angreifer, dessen Hauptaufgabe das Toreschießen ist.
Mixed
auch: Gemischtes Doppel
Doppel mit je einer Frau und einem Mann pro Team.
MLB
auch: Major League Baseball, Major Leagues
Die höchste Baseball-Profiliga in Nordamerika mit 30 Teams, aufgeteilt in American League und National League.
Mondball
auch: Moonball
Sehr hoch und mit viel Topspin gespielter Ball, der den Gegner weit hinter die Grundlinie drängt.
Moneyline
auch: ML, Moneyline-Wette
Im US-Sport die einfache Siegwette ohne Handicap, z. B. wer ein NBA-Spiel gewinnt. Verlängerungen zählen meist mit.
Mound
auch: Pitcher's Mound, Hügel, The Hill
Der leicht erhöhte Hügel in der Feldmitte, von dem der Pitcher wirft.
Muay Thai
auch: Thaiboxen
Thailändischer Kampfsport, in dem neben Fäusten und Füßen auch Knie und Ellbogen erlaubt sind.
Mundschutz
auch: Zahnschutz
Schützt Zähne und Kiefer und ist im Kampf Pflicht.
MVP
auch: Most Valuable Player, Wertvollster Spieler
Auszeichnung für den wertvollsten Spieler einer Saison, eines Finals oder eines Turniers.
N
Nachspielzeit
auch: Stoppage Time, Injury Time
Die Minuten, die der Schiedsrichter am Ende einer Halbzeit für Unterbrechungen wie Verletzungen, Wechsel oder VAR-Prüfungen anhängt.
National League
auch: NL
Eine der beiden Ligen der MLB mit 15 Teams.
NBA
auch: National Basketball Association
Die nordamerikanische Profiliga im Basketball mit 30 Teams aus den USA und Kanada – die stärkste Basketballliga der Welt.
Nelson
auch: 111
Ein Spielstand von 111 Runs, der im englischen Cricket traditionell als Unglückszahl gilt.
Netzdrop
auch: Stop, Haarnadel, Hairpin, Netzspiel
Feiner Schlag direkt am Netz, bei dem der Federball knapp über die Kante kippt und auf der anderen Seite herunterfällt.
Netzfehler
auch: Netzberührung
Fehler, wenn Spieler oder Schläger das Netz berühren oder der Schläger über das Netz in die gegnerische Hälfte reicht, bevor der Ball getroffen ist.
Netzhöhe
Die Oberkante des Netzes liegt bei den Männern auf 2,43 Metern, bei den Frauen auf 2,24 Metern.
Netzroller
auch: Netzball
Ein Ball im Ballwechsel, der die Netzkante berührt und trotzdem ins Feld fällt. Anders als beim Aufschlag wird er nicht wiederholt.
Neukundenbonus
auch: Willkommensbonus, Einzahlungsbonus, Ersteinzahlungsbonus
Bonus auf die erste Einzahlung, z. B. 100 % bis 100 €. Er ist fast immer an Umsatzbedingungen geknüpft, bevor eine Auszahlung möglich ist.
Neutral Zone Trap
auch: Trap, Falle
Defensive Taktik, bei der die neutrale Zone dicht gemacht wird, um den Gegner zu Puckverlusten zu zwingen.
Neutrale Zone
auch: Mittelzone, Neutral Zone
Der Bereich zwischen den beiden blauen Linien.
NFL
auch: National Football League
Die Profiliga im American Football mit 32 Teams, aufgeteilt in AFC und NFC.
NHL
auch: National Hockey League
Die nordamerikanische Profiliga im Eishockey und stärkste Liga der Welt, mit Teams aus den USA und Kanada.
Nickel Defense
auch: Nickel, Dime Defense
Defensivformation mit fünf (Nickel) oder sechs (Dime) Defensive Backs gegen passlastige Offenses.
Niederschlag
auch: Knockdown, Zu Boden
Ein Boxer berührt nach einem Treffer mit mehr als den Füßen den Boden. Der Ringrichter zählt ihn an.
Nightwatchman
Ein schwächerer Batsman, der kurz vor Tagesende vorgezogen wird, um einen besseren Batsman vor dem Aus in der Abenddämmerung zu schützen.
No Ball
auch: Fehlwurf im Cricket
Unerlaubter Wurf, etwa wenn der Bowler über die Crease tritt. Extra-Run, und in Limited-Overs-Formaten oft ein Free Hit.
No Contest
auch: NC, Kein Ergebnis
Der Kampf wird ohne Wertung beendet, etwa nach einer unabsichtlichen Verletzung früh im Kampf oder nachträglich wegen Dopings.
No Score
auch: Kein Treffer
Kein Pfeil hat in einer Aufnahme gepunktet.
No-Ad
auch: No Advantage, Entscheidungspunkt
Zählweise ohne Vorteil: Bei Einstand entscheidet ein einziger Punkt über das Spiel – üblich im Doppel auf der Profitour.
No-Hitter
auch: No-No
Ein Spiel, in dem ein Team keinen einzigen Hit zulässt. Walks oder Fehler sind dabei möglich.
No-Huddle
auch: Hurry-up Offense
Die Offense verzichtet auf das Huddle, um schneller zu spielen und Wechsel der Defense zu verhindern.
Normalauslage
auch: Orthodox, Linksauslage
Grundstellung mit linkem Fuß und linker Hand vorn – typisch für Rechtshänder. Die umgekehrte Stellung heißt Rechtsauslage oder Southpaw.
Notbremse
Foul oder Handspiel, mit dem eine offensichtliche Torchance verhindert wird. Je nach Situation gibt es Rot oder – bei einem Elfmeter mit Versuch, den Ball zu spielen – Gelb.
Nullnummer
auch: Torloses Remis
Spiel, das 0:0 endet.
Nullschritt
auch: Null-Schritt
Landet ein Spieler nach dem Fangen im Sprung, zählt die erste Bodenberührung nicht als Schritt.
O
OASIS
auch: Sperrsystem, Spielersperre
Das bundesweite Spielersperrsystem in Deutschland. Lizenzierte Anbieter müssen prüfen, ob eine Sperre vorliegt – eine Sperre kannst du auch selbst beantragen.
Objektball
auch: Object Ball
Der Ball, den der Spielball treffen und versenken soll.
OBP
auch: On-Base Percentage
Wie oft ein Schlagmann auf Base kommt – durch Hit, Walk oder Hit by Pitch.
Oche
auch: Abwurflinie
Die Linie, hinter der der Spieler beim Werfen stehen muss – 2,37 Meter vom Board entfernt.
Odd-Man Rush
auch: Überzahlangriff, 2-auf-1
Konter, bei dem die Angreifer in der Überzahl sind, etwa zwei gegen einen Verteidiger.
ODI
auch: One Day International, One-Day-Cricket
Eintägiges Länderspiel mit 50 Overs pro Mannschaft.
Off Side
auch: Leg Side, On Side
Die beiden Spielfeldhälften aus Sicht des Batsman: Off Side vor ihm, Leg Side hinter ihm (bei Rechtshändern rechts bzw. links).
Offensive Line
auch: O-Line
Die fünf Blocker vor dem Quarterback: Center, zwei Guards und zwei Tackles.
Offside (Football)
auch: Encroachment, Abseits im Football
Ein Defensivspieler steht beim Snap jenseits der Line of Scrimmage – fünf Yards Strafe.
Olympisches Boxen
auch: Amateurboxen, Olympic Boxing
Boxen nach den Regeln des Weltverbands für Amateure: drei Runden à drei Minuten, Wertung nach Punkten, kein Profivertrag.
On-Deck Circle
auch: On Deck, Next Batter's Circle
Markierter Kreis, in dem sich der nächste Schlagmann aufwärmt.
One-Timer
auch: Direktschuss
Der Puck wird direkt aus dem Pass heraus geschossen, ohne ihn anzunehmen.
Onside Kick
Kurzer Anstoß, mit dem die kickende Mannschaft den Ball selbst zurückerobern will – meist, wenn sie kurz vor Schluss zurückliegt.
Open Era
auch: Profi-Ära
Die Zeit seit 1968, in der auch Profis an den großen Turnieren teilnehmen dürfen. Rekorde werden oft auf diese Ära bezogen.
Opener
auch: Opening Batsman
Einer der beiden ersten Batsmen eines Innings, die gegen den neuen, harten Ball bestehen müssen.
OPS
auch: On-Base plus Slugging
Summe aus OBP und Slugging Percentage – ein beliebter Gesamtwert für die Schlagstärke.
Order of Merit
auch: PDC-Rangliste
Die Weltrangliste der PDC, berechnet aus dem Preisgeld der letzten zwei Jahre.
Out
auch: Aus
Ein Schlagmann oder Läufer wird aus dem Spiel genommen, etwa durch Strikeout, gefangenen Flugball oder Abwerfen. Nach drei Outs wechseln die Teams.
Outfield
auch: Außenfeld
Der Rasenbereich hinter dem Infield bis zur Begrenzung des Spielfelds.
Outfielder
auch: Feldspieler im Außenfeld, Left Fielder, Center Fielder, Right Fielder
Die drei Verteidiger im Außenfeld (links, Mitte, rechts), die vor allem Flugbälle fangen.
Over
auch: Over im Cricket
Serie von sechs regulären Würfen eines Bowlers, danach wirft ein anderer Bowler vom anderen Ende.
Over/Under
auch: Über/Unter, Under/Over, Totals
Wette darauf, ob mehr oder weniger als eine bestimmte Zahl an Toren, Punkten oder Ecken fällt, z. B. über 2,5 Tore.
Overhand
auch: Überhandschlag
Schlag mit der Schlaghand im Bogen über die Deckung des Gegners hinweg.
Overrule
auch: Überstimmen
Der Stuhlschiedsrichter korrigiert eine Entscheidung eines Linienrichters.
Overtime
auch: OT, Verlängerung im Eishockey
Verlängerung nach einem Unentschieden. In der Hauptrunde meist kurz und mit weniger Spielern (z. B. 3 gegen 3), das erste Tor entscheidet. In den Playoffs wird bis zum Tor in vollen Dritteln weitergespielt.
P
Pack
auch: Pulk, Roter Pulk
Die Gruppe der noch eng beieinanderliegenden roten Bälle.
Pancake
Abwehrtechnik, bei der die flache Hand im Hechtsprung auf den Boden gelegt wird und der Ball davon abprallt.
Panikknopf
auch: Panik-Button, Auszeit-Button
Schaltfläche bei lizenzierten Anbietern, mit der du dich sofort für 24 Stunden sperren lässt – ohne Begründung.
Parallelstoß
Mehrere Rückraumspieler stoßen nacheinander parallel Richtung Tor, um Lücken in der Abwehr zu reißen.
Partnership
auch: Partnerschaft
Die Runs, die zwei Batsmen gemeinsam erzielen, bevor einer von ihnen aus ist.
Pass Interference
auch: PI
Unerlaubte Behinderung eines Passempfängers, bevor der Ball ihn erreicht.
Passed Ball
auch: PB
Ein fangbarer Wurf, den der Catcher durchlässt, sodass Läufer vorrücken – Fehler des Catchers.
Passer Rating
auch: Quarterback Rating, QB-Rating
Kennzahl für die Leistung eines Quarterbacks aus Passquote, Yards, Touchdowns und Interceptions.
Passierball
auch: Passing Shot
Schlag, der am Gegner vorbeigeht, der ans Netz vorgerückt ist.
Patent
Systemwette aus drei Tipps mit sieben Wetten: drei Einzelwetten, drei Zweierkombis und eine Dreierkombi. Schon ein richtiger Tipp bringt eine Auszahlung.
PDC
auch: Professional Darts Corporation
Der führende Profiverband im Darts, Veranstalter von WM, Premier League und den meisten großen Turnieren.
Penalty Stroke
auch: Siebenmeter im Hockey, Penalty im Hockey
Strafschuss gegen den Torhüter vom Punkt 6,4 Meter vor dem Tor, etwa wenn ein sicheres Tor regelwidrig verhindert wurde.
Penaltyschießen
auch: Penalty-Shootout, Shootout im Eishockey
Entscheidung nach torloser Overtime: Abwechselnd laufen Spieler allein auf den Goalie zu, je nach Liga zunächst drei oder fünf pro Team.
Penaltyschuss
auch: Penalty Shot, Strafschuss
Ein Spieler läuft allein von der Mittellinie auf den Goalie zu – verhängt, wenn eine klare Torchance durch ein Foul von hinten verhindert wurde.
Perfect Game
auch: Perfektes Spiel
Kein gegnerischer Schlagmann erreicht eine Base – kein Hit, kein Walk, kein Fehler. Eines der seltensten Ereignisse im Baseball.
Pflichtherausforderer
auch: Mandatory, Mandatory Challenger
Boxer, gegen den ein Weltmeister seinen Titel innerhalb einer Frist verteidigen muss, sonst wird ihm der Gürtel aberkannt.
Pick
auch: Tipp, Wett-Tipp
Ein einzelner Tipp, also die Auswahl, auf die gesetzt wird – etwa „Heimsieg“ oder „über 2,5 Tore“.
Pick and Roll
auch: Pick & Roll, Block und Abrollen
Spielzug, bei dem ein Mitspieler den Verteidiger des Ballführers blockt (Pick) und danach zum Korb abrollt (Roll), um einen Pass zu bekommen.
Pick Six
Eine Interception, die der Verteidiger direkt zum Touchdown zurückträgt.
Pick-Off
auch: Pickoff
Der Pitcher oder Catcher wirft überraschend zu einer Base, um einen zu weit abgesetzten Läufer aus zu machen.
Picke
auch: Pike, Spitze
Schuss mit der Fußspitze – unpräzise, aber oft überraschend schnell.
Pinch-Hitter
auch: Ersatzschlagmann
Spieler, der für einen anderen Schlagmann eingewechselt wird, oft in wichtigen Situationen.
Pinch-Runner
auch: Ersatzläufer
Schneller Spieler, der einen Läufer auf Base ersetzt.
Pinchen
auch: Pinch, Pinching
Ein Verteidiger rückt an der blauen Linie vor, um den Puck im Angriffsdrittel zu halten – riskant, wenn es schiefgeht.
Pipe
auch: Hinterfeldangriff aus der Mitte
Angriffsschlag eines Hinterfeldspielers aus der Feldmitte, abgesprungen hinter der Drei-Meter-Linie.
Pistol Formation
auch: Pistol
Mischform: Der Quarterback steht etwas hinter dem Center, der Running Back direkt hinter ihm.
Pitch (Cricket)
auch: Pitch
Der rund 20 Meter lange Streifen in der Feldmitte zwischen den beiden Wickets, auf dem gebowlt und geschlagen wird.
Pitch Clock
auch: Pitch Timer
Uhr, die dem Pitcher nur wenige Sekunden für den nächsten Wurf lässt. In der MLB seit 2023 eingeführt, um Spiele zu verkürzen.
Pitcher
auch: Werfer
Der Werfer, der vom Mound aus den Ball zum Schlagmann wirft – die wichtigste Position in der Verteidigung.
Plant
auch: Kombination
Der Spielball trifft einen Objektball, der wiederum einen anderen Ball in die Tasche befördert.
Plate Appearance
auch: PA
Jeder abgeschlossene Auftritt eines Schlagmanns an der Plate – auch Walks und Opferschläge.
Platzwahl
auch: Seitenwahl, Münzwurf
Vor dem Anpfiff entscheidet ein Münzwurf, welches Team die Seite wählt und welches den Anstoß bekommt.
Platzwette
auch: Each Way, Platz
Vor allem bei Pferderennen: Die Wette gewinnt, wenn das Pferd unter den ersten Plätzen landet, meist unter den ersten zwei oder drei. Die Quote ist niedriger als bei der Siegwette.
Play Action
auch: Play-Action-Pass
Der Quarterback täuscht eine Ballübergabe an den Running Back an und wirft dann einen Pass.
Playmaker
auch: Spielmacher im Eishockey
Spieler, der vor allem durch Pässe und Übersicht Tore vorbereitet.
Playoffs
auch: Play-offs, K.-o.-Runde
Endrunde nach der regulären Saison, in der die besten Teams im K.-o.-Modus – oft in Best-of-Serien – den Meister ausspielen.
Plus/Minus
auch: +/-, Plus-Minus-Wert
Statistik, die zählt, wie viele Tore bei gleicher Spielerzahl für und gegen das Team fielen, während ein Spieler auf dem Eis war.
Pocket (Football)
auch: Passtasche
Der von der Offensive Line geschützte Raum, in dem der Quarterback seinen Pass vorbereitet.
Point Guard
auch: Aufbauspieler, Einser, PG
Der Spielmacher im Basketball (Position 1): bringt den Ball nach vorne, ruft Spielzüge an und verteilt Pässe.
Pointfighting
auch: Semikontakt, Semi Contact
Kickbox-Disziplin, bei der nach jedem Treffer unterbrochen und gepunktet wird – Schnelligkeit zählt mehr als Härte.
Poke Check
auch: Stockcheck auf den Puck
Der Verteidiger stößt den Puck mit dem Schläger vom Gegner weg.
Poke Shot
auch: Poke
Beachvolleyball-Angriff mit den Fingerknöcheln, mit dem der Ball kurz über den Block gestochen wird.
Popup
auch: Pop-up, Pop Fly
Sehr hoch, aber nicht weit geschlagener Ball, meist leicht zu fangen.
Positionsangriff
auch: Aufbauspiel im Handball
Geordneter Angriff gegen eine formierte Abwehr, meist mit eingeübten Spielzügen.
Post-up
auch: Postup, Spiel am Brett
Ein Angreifer stellt sich mit dem Rücken zum Korb nahe am Brett auf, um den Ball zu bekommen und den Verteidiger mit Körpereinsatz auszuspielen.
Potten
auch: Pot, Lochen, Versenken
Einen Ball regelgerecht in einer Tasche versenken.
Power Forward
auch: Vierer, PF
Position 4 im Basketball: kräftiger Spieler nahe am Korb, stark beim Rebound und im Spiel mit dem Rücken zum Korb.
Powerplay
auch: Power Play, Überzahlspiel, PP
Ein Team spielt mit mehr Spielern, weil der Gegner eine Zeitstrafe absitzt.
Powerplay (Cricket)
auch: Fielding Restrictions
Phase zu Beginn eines Innings, in der nur wenige Feldspieler außerhalb des inneren Kreises stehen dürfen – ideal zum schnellen Punkten.
Pratzentraining
auch: Pad Work, Pratzen
Der Trainer hält gepolsterte Pratzen, auf die der Boxer gezielte Schläge und Kombinationen übt.
Pre-Match-Wette
auch: Pre-Match, Prematch
Wette, die vor dem Anpfiff abgegeben wird. Die Quote steht beim Abschluss fest – im Gegensatz zur Livewette.
Prellen
auch: Dribbling im Handball
Den Ball auf den Boden tippen, um sich mit ihm fortzubewegen.
Premier League Darts
auch: Premier League im Darts
Liga-Wettbewerb der PDC mit den besten Spielern, die von Februar bis Mai an Spieltagen in vielen Städten antreten.
Pressing
Aggressives, frühes Anlaufen des ballführenden Gegners, um ihn unter Druck zu setzen und den Ball schnell zurückzuerobern.
Pritschen
auch: Oberes Zuspiel, Setting
Spielen des Balls mit den Fingern über der Stirn – die Technik des Zuspielers.
Pro Bowl
Das All-Star-Event der NFL mit den besten Spielern der Saison.
Profiboxen
auch: Berufsboxen
Boxen gegen Börse, mit bis zu zwölf Runden, kleineren Handschuhen und ohne Kopfschutz.
Progression
auch: Progressionssystem, Progressive Einsätze
Oberbegriff für Systeme, bei denen sich der Einsatz nach Gewinn oder Verlust nach festen Regeln ändert. Einen Vorteil gegenüber dem Buchmacher schaffen sie nicht.
Progressive Bestrafung
auch: Strafenstaffel
Strafen werden schrittweise verschärft: Verwarnung (Gelbe Karte), Zwei-Minuten-Hinausstellung, schließlich Disqualifikation (Rote Karte).
Promoter
auch: Veranstalter
Organisiert und vermarktet Boxveranstaltungen und handelt Kämpfe aus.
Prospect
auch: Talent
Vielversprechender Nachwuchsspieler, der noch nicht in der höchsten Liga spielt.
Puck
auch: Scheibe
Die Hartgummischeibe im Eishockey, 7,62 cm im Durchmesser und rund 160 bis 170 Gramm schwer. Vor dem Spiel wird sie gekühlt, damit sie weniger springt.
Puck Line
auch: Puckline
Die Handicap-Wette im Eishockey, fast immer mit 1,5 Toren: Der Favorit muss mit zwei Toren Unterschied gewinnen, der Außenseiter darf mit einem Tor verlieren. Overtime und Penaltyschießen zählen meist mit.
Pull Shot
auch: Pull, Hook im Cricket
Querschlag gegen einen kurzen, hoch springenden Ball zur Leg Side.
Punktrichter
auch: Judge, Kampfrichter
Die drei Wertungsrichter am Ring, die jede Runde nach Punkten bewerten.
Punktsieg
auch: Decision, Punktentscheidung
Geht ein Kampf über die volle Distanz, entscheiden die Punktrichter nach ihren Wertungszetteln.
Punt
Kick aus der Hand im vierten Down, um den Gegner möglichst weit zurückzudrängen.
Punter
auch: Tipper, Wetter
Englischer Ausdruck für eine Person, die Sportwetten abgibt.
Punter (Football)
auch: Kickspezialist für Punts
Spezialist für Punts im vierten Down.
Push (Badminton)
auch: Schieben im Badminton
Kontrollierter, flacher Schlag ins Mittel- oder Vorderfeld, oft aus der Netzposition.
Pylon
Die orangefarbenen Markierungen an den Ecken der Endzone.
Q
Qualifikant
auch: Qualifikation, Q
Spieler, der sich über ein Vorturnier (Qualifikation) für das Hauptfeld eines Turniers qualifiziert hat.
Quality Start
auch: QS
Ein Starting Pitcher wirft mindestens sechs Innings und lässt höchstens drei Earned Runs zu.
Quarter (Football)
auch: Viertel
Ein Spielabschnitt von 15 Minuten; ein NFL-Spiel hat vier Quarter.
Quarterback
auch: QB, Spielmacher im Football
Der Spielmacher der Offense, der den Snap erhält, Pässe wirft oder den Ball übergibt.
Querlatte
auch: Latte
Die obere, waagerechte Begrenzung des Tores.
Queue
auch: Billardstock, Cue
Der Stock, mit dem der Spielball gestoßen wird, meist rund 1,45 Meter lang.
Quote
auch: Wettquote
Die Quote gibt an, wie viel ein Buchmacher bei einem Treffer auszahlt. Bei Dezimalquoten wird der Einsatz mit der Quote multipliziert: 10 € auf Quote 2,50 ergeben 25 € Auszahlung, also 15 € Gewinn.
Quotenbewegung
auch: Line Movement, Dropping Odds
Die Veränderung einer Quote bis zum Spielbeginn, etwa durch Verletzungen, Aufstellungen oder viel Geld auf eine Seite.
Quotenboost
auch: Erhöhte Quote, Odds Boost, Quotenerhöhung
Aktion, bei der ein Anbieter die Quote für einen bestimmten Tipp anhebt. Meist gilt dafür ein niedriger Maximaleinsatz.
Quotenformat
auch: Quotendarstellung
Die Art, wie Quoten dargestellt werden: dezimal (2,50), als Bruch (3/2) oder amerikanisch (+150). Bei den meisten Anbietern lässt sich das Format einstellen.
Quotenvergleich
auch: Odds Comparison
Der Vergleich der Quoten mehrerer Anbieter für dasselbe Ereignis. Wer immer die beste Quote nimmt, verbessert seinen Yield spürbar.
R
Rahmentreffer
auch: Holz, Frame Shot
Der Federball wird mit dem Rahmen statt mit der Bespannung getroffen. Erlaubt, aber meist unkontrolliert.
Rally-Point-Zählung
auch: Zählweise im Badminton, 21 Punkte
Jeder Ballwechsel bringt einen Punkt, egal wer aufschlägt. Ein Satz geht bis 21 mit zwei Punkten Vorsprung, spätestens bei 30 ist Schluss. Gewonnen hat, wer zwei Sätze holt.
Randsportarten
auch: Nischensportarten
Sportarten mit wenig Aufmerksamkeit, etwa Tischtennis oder Darts unterhalb der Spitze. Buchmacher kalkulieren hier oft weniger genau – dafür sind Einsatzlimits niedriger.
Rasenplatz
auch: Rasen, Grass Court
Schneller Belag mit flachem Absprung, auf dem starke Aufschläger im Vorteil sind. Bekanntestes Turnier ist Wimbledon.
Rasenschach
Bezeichnung für ein sehr taktisches, vorsichtiges Spiel mit wenigen Torchancen.
Raumdeckung
auch: Zonenverteidigung im Fußball
Verteidigungsprinzip, bei dem jeder Spieler einen Bereich des Feldes absichert statt einen festen Gegenspieler.
RBI
auch: Runs Batted In
Runs, die durch den Schlag eines Spielers erzielt wurden.
Re-Break
auch: Rebreak
Direkte Antwort auf ein Break: Der Spieler, der gerade sein Aufschlagspiel verloren hat, nimmt dem Gegner sofort ebenfalls den Aufschlag ab.
Re-Rack
auch: Neuaufstellung
Der Frame wird neu aufgebaut und von vorn gespielt, etwa wenn er festgefahren ist und keiner einen Vorteil erzielen kann.
Re-spotted Black
auch: Respotted Black, Schwarz-Stechen
Endet ein Frame unentschieden, wird Schwarz erneut aufgesetzt; wer sie zuerst versenkt oder ein Foul des Gegners erhält, gewinnt.
Rebound
auch: Abpraller
Das Sichern des Balls nach einem Fehlwurf – offensiv unter dem gegnerischen Korb oder defensiv unter dem eigenen.
Rechtsaußen
auch: RA
Angreifer auf der rechten Außenposition, meist ein Linkshänder.
Red Zone
auch: Rote Zone
Die letzten 20 Yards vor der gegnerischen Endzone.
Regroup
auch: Regrouping, Neuaufbau
Ein Team spielt den Puck in der neutralen Zone zurück, um den Angriff neu und geordnet aufzubauen.
Reguläre Spielzeit
auch: 60 Minuten, 60-Minuten-Wette, Dreiweg im Eishockey
Bei Eishockeywetten entscheidend: 1X2-Wetten gelten meist nur für die regulären 60 Minuten. Overtime und Penaltyschießen zählen dabei nicht, ein Unentschieden ist also möglich.
Reichweite
auch: Reach
Spannweite der Arme von Fingerspitze zu Fingerspitze. Wer mehr Reichweite hat, kann aus größerer Distanz treffen.
Reihe
auch: Sturmreihe, Linie
Eine feste Gruppe von Spielern, die gemeinsam aufs Eis geht – meist drei Stürmer, dazu ein Verteidigerpaar.
Reihenwechsel
auch: Line Change, Fliegender Wechsel, Change on the Fly
Der Austausch ganzer Spielerreihen, oft während das Spiel läuft. Ein Einsatz dauert meist nur 40 bis 60 Sekunden.
Relief Pitcher
auch: Reliever, Ersatzpitcher
Pitcher, der aus dem Bullpen kommt und den Starter ablöst.
Rest
auch: Brücke, Hilfsqueue, Spider, Swan
Hilfsmittel zum Auflegen des Queues bei weit entfernten Bällen. Varianten mit erhöhter Auflage heißen Spider oder Swan.
Restzeitwette
auch: Rest-of-Match, Restzeit
Livewette, bei der nur die Tore ab dem Zeitpunkt der Wettabgabe zählen. Der bisherige Spielstand wird also ausgeblendet.
Return
auch: Rückschlag, Aufschlagreturn
Der Schlag, mit dem der Rückschläger den Aufschlag des Gegners zurückspielt.
Ring abschneiden
auch: Cutting off the Ring
Durch geschickte Laufwege den Raum des Gegners verkleinern und ihn in Ecke oder Seile drängen.
Ringkommandos
auch: Box!, Break!, Stop!
Anweisungen des Ringrichters: „Box“ eröffnet, „Stop“ unterbricht den Kampf, „Break“ trennt die Boxer aus dem Clinch.
Ringrichter
auch: Referee im Boxen
Leitet den Kampf im Ring, zählt an, verwarnt und kann den Kampf abbrechen.
Rink
auch: Eisfläche, Eisbahn
Die Eisfläche im Eishockey, rund 60 × 30 Meter groß mit abgerundeten Ecken und Bande ringsum.
Robin Hood
Ein Pfeil bleibt im Ende eines anderen Pfeils stecken.
ROI
auch: Return on Investment
Der Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Bei Sportwetten wird ROI oft gleichbedeutend mit Yield verwendet.
Rookie
auch: Neuling
Ein Spieler in seiner ersten Profisaison.
Rotation
auch: Pitching Rotation
Die feste Reihenfolge, in der sich meist fünf Starting Pitcher abwechseln, damit ihr Arm Erholungstage hat.
Rotation (Volleyball)
auch: Rotieren, Positionswechsel
Gewinnt die annehmende Mannschaft einen Ballwechsel, rücken ihre Spieler im Uhrzeigersinn eine Position weiter. Wer falsch steht, begeht einen Aufstellungsfehler.
Rote Bälle
auch: Reds, Rote
Die 15 roten Bälle zu je einem Punkt. Nach jeder versenkten Roten darf eine Farbe gespielt werden.
Rote Ecke
auch: Blaue Ecke, Neutrale Ecke
Die Ringecken der beiden Boxer; meist steht der Favorit oder Titelverteidiger in der roten Ecke. Nach einem Niederschlag muss der Gegner in die neutrale Ecke.
Rote Karte
auch: Platzverweis, Rot
Direkter Platzverweis, etwa bei grobem Foulspiel, Tätlichkeit oder dem Verhindern einer klaren Torchance durch ein Foul. Das Team spielt in Unterzahl weiter.
Rote Linie
auch: Mittellinie, Red Line
Die Mittellinie des Eisfelds. Sie spielt beim Icing eine Rolle.
Roughing
auch: Übertriebene Härte
Unnötig harter Körpereinsatz, etwa Schläge nach dem Pfiff.
Roughing the Passer
auch: Roughing the Quarterback
Unnötig harter oder verspäteter Treffer gegen den Quarterback nach dem Wurf.
Round Robin
auch: Rundenturnier, Jeder gegen jeden
Turniermodus, bei dem in einer Gruppe jeder gegen jeden spielt – etwa bei den ATP Finals.
Roundhouse Kick
auch: Halbkreistritt, Mawashi Geri
Kreisförmiger Tritt von der Seite zum Körper oder Kopf.
Rubber
auch: Pitcher's Plate, Wurfplatte
Die Platte auf dem Mound, die der Pitcher beim Wurf mit dem Fuß berühren muss.
Rückhand
auch: Backhand, Beidhändige Rückhand, Einhändige Rückhand
Grundschlag auf der Gegenseite der Schlaghand, einhändig oder beidhändig gespielt.
Rückhandwurf
Wurf hinter dem Körper vorbei, der den Torwart überraschen soll.
Rückraum links
auch: Halblinks, RL
Rückraumspieler auf der linken Seite, oft ein wurfstarker Rechtshänder.
Rückraum Mitte
auch: Spielmacher im Handball, RM
Der Spielmacher im Handball, der die Spielzüge ansagt und das Spiel lenkt.
Rückraum rechts
auch: Halbrechts, RR
Rückraumspieler auf der rechten Seite, meist ein Linkshänder mit starkem Wurf.
Run
auch: Punkt, Lauf
Ein Punkt im Baseball: Ein Läufer hat alle drei Bases und schließlich die Home Plate regelgerecht erreicht.
Run (Cricket)
auch: Lauf im Cricket
Ein Punkt im Cricket: Die beiden Batsmen laufen nach einem Schlag zum jeweils anderen Wicket.
Run and Gun
Sehr schnelle, offensive Spielweise mit vielen frühen Würfen und wenig Zeit für Spielzüge.
Run Line
auch: Runline
Die Handicap-Wette im Baseball, fast immer mit 1,5 Runs: Der Favorit muss mit mindestens zwei Runs gewinnen, der Außenseiter darf mit einem Run verlieren.
Run Out
auch: Ausgelaufen
Ein Feldspieler trifft das Wicket, bevor der laufende Batsman die Crease erreicht hat.
Run Rate
auch: Runs pro Over
Durchschnittliche Runs pro Over. Bei der Jagd auf ein Ziel zeigt die Required Run Rate, wie schnell ein Team punkten muss.
Runde (Boxen)
auch: Boxrunde
Abschnitt eines Boxkampfs: im Profiboxen drei Minuten, mit einer Minute Pause. Titelkämpfe gehen über zwölf Runden.
Rundenwette
auch: Round Betting, Gruppenrunden-Wette
Boxwette auf die Runde, in der ein Kampf endet, oder auf eine Rundengruppe wie Runde 1–3.
Rundown
auch: Pickle, Run Down
Ein Läufer ist zwischen zwei Bases gefangen und wird von Verteidigern hin- und hergejagt, bis er aus ist oder eine Base erreicht.
Rundschlag
auch: Round the Head
Schlag auf der Rückhandseite, der über dem Kopf mit der Vorhand gespielt wird.
Running Back
auch: RB, Tailback, Halfback
Läufer der Offense, der vor allem Laufspielzüge trägt und kurze Pässe fängt.
S
Sack
Der Quarterback wird hinter der Line of Scrimmage zu Boden gebracht, bevor er werfen kann.
Sacrifice Bunt
auch: Opfer-Bunt
Bunt, bei dem der Schlagmann bewusst sein Out in Kauf nimmt, damit ein Läufer eine Base vorrücken kann.
Sacrifice Fly
auch: Opfer-Flugball, Sac Fly
Flugball, der gefangen wird, aber einem Läufer auf der dritten Base erlaubt, nach dem Fang zur Home Plate zu laufen und zu punkten.
Safe
Entscheidung des Umpires, dass ein Läufer eine Base regelgerecht erreicht hat und nicht aus ist.
Safety
auch: Sicherheitsstoß, Ablage
Ein Stoß, der nicht auf Punkte zielt, sondern den Gegner in eine schwierige Lage bringt.
Safety (Football)
auch: Safety-Punkte, Free Safety, Strong Safety
Zwei Bedeutungen: Wird der Ballträger in der eigenen Endzone gestoppt, erhält der Gegner zwei Punkte. Außerdem heißen so die tiefsten Verteidiger der Defense.
Salary Cap
auch: Gehaltsobergrenze
Obergrenze für die Gesamtgehälter eines Teams pro Saison.
Sandplatz
auch: Asche, Clay
Langsamer Belag mit hohem Absprung, der lange Ballwechsel begünstigt. Bekanntestes Turnier sind die French Open.
Sandsack
auch: Heavy Bag, Boxsack
Schwerer, hängender Sack zum Trainieren von Schlagkraft und Ausdauer.
Satz
auch: Set
Abschnitt eines Tennismatches. Gewonnen ist er mit sechs Spielen und zwei Spielen Vorsprung – bei 6:6 entscheidet meist der Tiebreak.
Satzball
auch: Setball
Punkt, mit dem ein Spieler den Satz gewinnen kann.
Satzwette
auch: Satzergebnis
Wette auf das genaue Satzergebnis eines Tennismatches, z. B. 2:1 oder 3:0.
Saucer Pass
auch: Gehobener Pass, Flip Pass
Leicht angehobener Pass, der über Schläger von Gegnern hinwegfliegt und flach wieder landet.
Save
auch: SV
Statistik für einen Relief Pitcher, der ein knappes Spiel bis zum Ende sichert.
SB-Terminal
auch: Wettterminal, Selbstbedienungsterminal
Automat im Wettbüro, an dem du Wetten ohne Bedienpersonal abgibst und oft auch Livequoten siehst.
Schaft
auch: Shaft
Das Verbindungsstück zwischen Barrel und Flight.
Schattenboxen
auch: Shadow Boxing
Boxen gegen einen gedachten Gegner, um Technik, Beinarbeit und Kombinationen zu üben.
Schiedsrichter
auch: Referee, Unparteiischer
Der Spielleiter auf dem Platz. Er überwacht die Regeln, verhängt Strafen und entscheidet über Spielunterbrechungen.
Schiedsrichter-Assistent
auch: Linienrichter, Assistent
Die beiden Helfer an den Seitenlinien. Sie zeigen vor allem Abseits, Einwürfe und Ecken mit der Fahne an.
Schiedsrichterwurf
auch: Schiedsrichterball
Der Schiedsrichter wirft den Ball senkrecht hoch, wenn das Spiel ohne Regelverstoß unterbrochen wurde und keine Mannschaft im Ballbesitz war.
Schläger
auch: Racket, Tennisschläger
Das Spielgerät im Tennis aus Rahmen, Griff und Besaitung.
Schlagschuss
auch: Slapshot, Slap Shot, Clapper
Härtester Schuss im Eishockey mit großer Ausholbewegung – Profis erreichen über 160 km/h.
Schlagwurf
auch: Stemmwurf
Kraftvoller Wurf aus dem Stand oder Lauf, bei dem der Spieler am Boden bleibt.
Schlenzen
auch: Schlenzer
Schieben des Balls mit einer schnellen Bewegung ohne Ausholen, oft bei Strafecken und Torschüssen.
Schmetterball
auch: Smash, Überkopfball
Kraftvoller Schlag über dem Kopf, meist als Antwort auf einen hohen Ball oder Lob.
Schnellangriff (Volleyball)
auch: Quick, Meterball, Kurzer
Sehr schnelles, flaches Zuspiel, das der Mittelangreifer direkt verwertet, bevor der Block steht.
Schnelle Mitte
auch: Schneller Anwurf
Nach einem Gegentor wird der Anwurf sofort ausgeführt, um die gegnerische Abwehr unsortiert zu erwischen.
Schrittfehler
auch: Traveling, Laufen
Regelverstoß, wenn ein Spieler mit dem Ball in der Hand zu viele Schritte macht, ohne zu dribbeln. Der Gegner bekommt den Ball.
Schrittregel
auch: Schritte, Schrittfehler im Handball
Mit dem Ball in der Hand sind höchstens drei Schritte erlaubt. Danach muss der Spieler prellen, passen oder werfen.
Schützenfest
auch: Kantersieg
Spiel mit sehr vielen Toren, meist ein klarer Sieg eines Teams.
Schulterrolle
auch: Shoulder Roll, Philly Shell
Defensivtechnik, bei der Schläge mit der hochgezogenen vorderen Schulter abgefangen werden.
Schusskreis
auch: Kreis im Hockey, Torkreis
Der halbkreisförmige Bereich vor dem Tor, 14,63 Meter tief. Tore zählen nur, wenn der Ball von innerhalb des Kreises gespielt wurde.
Schwalbe
Vorgetäuschtes Foul, um einen Freistoß oder Elfmeter zu schinden. Wird mit Gelb bestraft.
Schwergewicht
auch: Heavyweight
Die schwerste Gewichtsklasse im Profiboxen, ohne Obergrenze – ab über 90,7 kg.
Schwinger
auch: Swing, Haymaker
Weit ausgeholter, kraftvoller Schlag – wirkungsvoll, aber leicht zu sehen.
Scoring Position
Ein Läufer steht auf der zweiten oder dritten Base und kann mit einem einfachen Hit punkten.
Scramble
Der Quarterback verlässt die Pocket und läuft selbst, weil kein Receiver frei ist.
Screen
auch: Sichtblockade
Ein Spieler stellt sich vor den Goalie und nimmt ihm die Sicht auf den Schuss.
Screen Pass
auch: Bildschirmpass
Kurzer Pass hinter die Line of Scrimmage, vor dem Blocker eine Gasse bilden.
Seam Bowling
auch: Swing Bowling, Inswinger, Outswinger, Pace Bowling
Schnelle Würfe, bei denen die Naht des Balls oder die Luftbewegung (Swing) den Ball seitlich abweichen lassen.
Sechs-Punkte-Spiel
auch: Sechspunktespiel
Direktes Duell zweier Tabellennachbarn: Der Sieger holt drei Punkte und nimmt sie gleichzeitig dem Konkurrenten ab.
Sechser
auch: Defensives Mittelfeld, Abräumer
Defensiver Mittelfeldspieler vor der Abwehr, der Angriffe früh stört und das Spiel ordnet.
Second Baseman
auch: 2nd Baseman, Zweite Base
Verteidiger zwischen erster und zweiter Base, wichtig bei Double Plays.
Sekundant
auch: Cornerman
Betreuer in der Ecke eines Boxers, der in den Pausen versorgt und Anweisungen gibt.
Selbstsperre
auch: Eigensperre
Sperre, die du selbst beantragst, um für eine bestimmte Zeit nicht mehr wetten zu können. Über OASIS gilt sie bei allen in Deutschland lizenzierten Anbietern.
Selfpass
auch: Self-Pass
Nach einem Freischlag darf der Ausführende den Ball direkt selbst weiterspielen – sorgt für schnelles Spiel.
Serie
auch: Best-of-Serie, Best of Seven
Mehrere Spiele zwischen denselben Gegnern; wer zuerst eine bestimmte Zahl an Siegen erreicht, gewinnt – etwa vier Siege in einer Best-of-Seven-Serie.
Serve-and-Volley
auch: Serve and Volley
Spielweise, bei der der Aufschläger sofort ans Netz stürmt, um den Punkt mit einem Volley zu beenden.
Session
auch: Spielabschnitt im Snooker
Lange Matches werden in mehreren Sessions gespielt, etwa das WM-Finale über vier Sessions an zwei Tagen.
Set (Darts)
auch: Satz im Darts
Bei Turnieren wie der WM gewinnt einen Satz, wer zuerst drei Legs holt; das Match geht über eine bestimmte Zahl an Sätzen.
Setup Man
auch: Setup-Pitcher
Relief Pitcher, der meist im achten Inning vor dem Closer eingesetzt wird.
Setzliste
auch: Gesetzt, Seed, Gesetzter Spieler
Die bestplatzierten Spieler eines Turniers werden so ins Tableau verteilt, dass sie nicht schon früh aufeinandertreffen.
Seventh Inning Stretch
Tradition in der Mitte des siebten Innings: Die Zuschauer stehen auf und singen „Take Me Out to the Ball Game“.
Shanghai
auch: Shanghai-Finish
Single, Double und Triple derselben Zahl in einer Aufnahme; als Shanghai-Finish etwa 120 mit Triple 20, Single 20, Double 20.
Shift
auch: Eisschicht
Ein einzelner Einsatz eines Spielers auf dem Eis zwischen zwei Wechseln.
Shooting Guard
auch: Zweier, SG
Position 2 im Basketball: ein starker Werfer, oft von der Dreipunktelinie.
Shootout (Hockey)
auch: Penalty-Shootout im Hockey
Entscheidung bei Unentschieden: Ein Spieler startet an der 23-Meter-Linie und hat acht Sekunden, um gegen den Torhüter ein Tor zu erzielen.
Shorthander
auch: Short-handed Goal, Unterzahltor, SHG
Tor eines Teams, das gerade in Unterzahl spielt.
Shortstop
auch: SS
Infielder zwischen zweiter und dritter Base – meist ein sehr beweglicher Spieler mit starkem Wurfarm.
Shot Clock
auch: Wurfuhr, 24-Sekunden-Regel
Uhr, die anzeigt, wie viel Zeit ein Team noch für einen Wurf hat – im Profibasketball 24 Sekunden. Läuft sie ab, wechselt der Ballbesitz.
Shot Time
auch: Stoßuhr im Snooker
Bei manchen Turnieren begrenzte Zeit pro Stoß, um das Spiel zu beschleunigen.
Shot to nothing
Versuch, einen Ball zu potten, bei dem der Spielball auch bei einem Fehlschuss sicher liegt – kein Risiko, aber eine Chance.
Shotgun
auch: Shotgun-Formation
Formation, in der der Quarterback einige Yards hinter dem Center steht und den Snap aus der Distanz bekommt.
Shutout
auch: Shut-out
Ein Team lässt im ganzen Spiel keinen gegnerischen Punkt zu – im Baseball kein Run, im Eishockey kein Gegentor für den Goalie.
Side Kick
auch: Seittritt
Gerader Tritt zur Seite mit der Fußkante oder Ferse.
Sideout
auch: Side-Out, Aufschlagwechsel
Die annehmende Mannschaft gewinnt den Ballwechsel und erhält damit das Aufschlagrecht.
Siebenmeter
auch: 7-Meter, 7-m-Wurf, Strafwurf
Strafwurf aus sieben Metern Entfernung, nur der Torwart steht dem Werfer gegenüber. Verhängt wird er, wenn eine klare Torgelegenheit regelwidrig verhindert wurde.
Siebter Feldspieler
auch: 7. Feldspieler, Leeres Tor
Ein Team nimmt den Torwart vom Feld und greift mit sieben Feldspielern an – riskant, weil das eigene Tor leer ist.
Siegmethode
auch: Method of Victory, Siegart-Wette
Boxwette darauf, wie ein Kampf endet: durch K. o./TKO, nach Punkten oder per Disqualifikation – oft kombiniert mit dem Sieger.
Siegwette
auch: Sieg, Win
Wette darauf, dass ein Team, Spieler oder Pferd gewinnt. Bei Pferderennen das Gegenstück zur Platzwette.
Single Bull
auch: Outer Bull, 25er, Half-Bull
Der grüne Ring um das Bullseye, 25 Punkte.
Single-Hit
auch: Einbase-Hit
Hit, mit dem der Schlagmann die erste Base erreicht.
Sinker
auch: Two-Seamer
Schneller Wurf, der kurz vor der Home Plate absinkt und oft zu Ground Balls führt.
Six-Red
auch: Six-Red-Snooker, 6-Red
Snooker-Variante mit nur sechs statt 15 roten Bällen – kürzere Frames, maximal 75 Punkte pro Break.
Slashing
auch: Stockschlag
Schlag mit dem Schläger gegen den Körper oder Schläger des Gegners.
Slice
auch: Unterschnitt, Cut
Schlag mit Rückwärtsdrall: Der Ball fliegt flach und springt niedrig ab.
Slice-Aufschlag
auch: Slice-Service
Seitlich angeschnittener Aufschlag, der flach abspringt und den Gegner aus dem Feld zieht.
Slider
Schneller Breaking Ball, der seitlich und leicht nach unten wegbricht.
Slip
auch: Wegtauchen, Abrollen
Kleine seitliche Kopfbewegung, mit der ein gerader Schlag ins Leere geht.
Slot
auch: Schusszone
Der Bereich direkt vor dem Tor zwischen den Bullykreisen – von hier fallen die meisten Tore.
Slugging Percentage
auch: SLG
Durchschnittlich erreichte Bases pro At-Bat. Sie gewichtet Doubles, Triples und Homeruns stärker als Singles.
Small Forward
auch: SF
Position 3 im Basketball: vielseitiger Flügelspieler, der werfen, zum Korb ziehen und verteidigen kann.
Smash (Badminton)
auch: Schmetterschlag im Badminton
Harter Angriffsschlag von oben steil nach unten – der schnellste Schlag im Sport, Profis erreichen über 500 km/h.
Snap
Der Ball wird vom Center zwischen den Beinen zum Quarterback gegeben – damit beginnt jeder Spielzug.
Snapshot
auch: Snap Shot
Mischung aus Handgelenk- und Schlagschuss mit kurzer Ausholbewegung – schnell und überraschend.
Sniper
auch: Torjäger im Eishockey
Stürmer mit besonders gefährlichem und präzisem Schuss.
Snooker
auch: Gesnookert, Snookern
Spielsituation, in der der Spielball so liegt, dass der Ball on nicht direkt getroffen werden kann – ein anderer Ball versperrt den Weg. Namensgeber der Sportart.
Snooker Shoot-Out
auch: Shoot-Out im Snooker
Turnier mit nur einem Frame pro Match, begrenzter Spielzeit und Stoßuhr – schnelle, oft überraschende Ergebnisse.
Softdart
auch: E-Dart, Soft Tip
Darts mit Kunststoffspitzen auf elektronische Automaten mit Löchern, die automatisch zählen.
Southpaw
auch: Linkshänder
Bezeichnung für einen linkshändigen Pitcher – im Boxen auch für linksauslegende Boxer.
Spagat
Torwarttechnik, bei der der Torwart ein Bein weit zur Seite streckt, um flache Würfe abzuwehren.
Sparring
auch: Sparringskampf
Trainingskampf mit Schutzausrüstung, meist mit reduzierter Härte.
Spearing
auch: Stockstich
Stechen mit der Schlägerspitze gegen den Gegner – meist große Strafe.
Special Teams
Die Einheiten, die bei Kicks und Punts auf dem Feld stehen.
Speedball
auch: Punchingball, Doppelendball, Maisbirne
Kleiner, schnell zurückschwingender Ball zum Training von Timing und Handschnelligkeit.
Spell
auch: Bowling Spell
Eine Folge von Overs, die ein Bowler am Stück wirft.
Sperre (Handball)
auch: Block stellen
Ein Angreifer stellt sich einem Abwehrspieler regelgerecht in den Weg, um einem Mitspieler Raum zu verschaffen.
Sperren (Hockey)
auch: Obstruction, Abdecken
Unerlaubtes Abschirmen des Balls mit dem Körper oder Schläger, sodass der Gegner nicht spielen kann.
Spezialwette
auch: Sonderwette, Ereigniswette, Prop Bet
Wette auf ein Ereignis abseits des Endergebnisses, etwa Anzahl der Ecken, Gelbe Karten oder ob es einen Elfmeter gibt.
Spiel
auch: Game
Kleinste Zähleinheit im Tennis nach den Punkten. Sechs gewonnene Spiele mit zwei Spielen Vorsprung ergeben einen Satz.
Spielaufbau
auch: Aufbauspiel
Wie ein Team den Ball von hinten nach vorne bringt, etwa flach über die Innenverteidiger oder mit langen Bällen.
Spielball
auch: Cue Ball, Weiße
Der weiße Ball, der als einziger mit dem Queue gestoßen wird.
Spieldauer-Disziplinarstrafe
auch: Game Misconduct, Matchstrafe
Der Spieler muss für den Rest des Spiels in die Kabine; je nach Vergehen folgen weitere Sperren.
Spielerschutz
auch: Verantwortungsvolles Spielen, Responsible Gambling
Alle Regeln und Hilfsmittel, die vor Spielsucht schützen sollen: Einzahlungslimits, Sperren, Altersprüfung, Realitätschecks und Hilfsangebote.
Spielerwette
auch: Player Props, Player Prop, Spielerspezialwette
Wette auf die Einzelleistung eines Spielers, etwa Passing Yards eines Quarterbacks oder Punkte eines Basketballers.
Spielsucht
auch: Glücksspielsucht, Wettsucht
Krankhaftes Glücksspielverhalten, bei dem man die Kontrolle über Zeit und Geld verliert. Hilfe gibt es kostenlos und anonym, z. B. bei check-dein-spiel.de oder der BZgA unter 0800 1 37 27 00.
Spielverlagerung
auch: Seitenwechsel
Langer Pass von einer Spielfeldseite auf die andere, um die verschobene Abwehr des Gegners auszunutzen.
Spike (Football)
auch: Clock Spike
Der Quarterback wirft den Ball direkt nach dem Snap auf den Boden, um die Uhr anzuhalten.
Spin Bowling
auch: Spinner, Leg Spin, Off Spin
Langsamere Würfe mit viel Drall, die nach dem Aufsetzen die Richtung ändern.
Spin-Shot
auch: Spinshot
Beachhandball-Wurf mit einer vollen Drehung in der Luft. Ein Treffer zählt zwei Punkte.
Spinning Back Kick
auch: Drehtritt
Tritt aus einer Drehung heraus, bei der der Rücken kurz zum Gegner zeigt – kraftvoll, aber riskant.
Splash
auch: Swish
Ein Treffer, der den Ring nicht berührt und nur das Netz bewegt.
Split
auch: Aufbrechen
Der Spielball trifft den Pack und verteilt die Roten über den Tisch, um leichte Bälle zu schaffen.
Split Decision
auch: Geteilte Entscheidung, SD
Zwei Punktrichter sehen einen Boxer vorn, der dritte den anderen.
Sportwette
auch: Sportwetten, Wette
Wette auf den Ausgang oder einzelne Ereignisse eines Sportereignisses gegen eine feste Quote. In Deutschland nur bei Anbietern mit Erlaubnis der GGL legal.
Spot
auch: Aufsetzpunkt
Die markierten Punkte, auf die die farbigen Bälle zu Beginn und nach dem Versenken gelegt werden.
Spreadwette
auch: Point Spread, Spread
Wette mit Punktevorgabe, vor allem im US-Sport: Der Favorit muss mit mehr als der vorgegebenen Differenz gewinnen, z. B. −6,5 Punkte. Im Prinzip ein Handicap für Basketball und Football.
Sprungaufschlag
auch: Jump Serve, Jump Service
Aufschlag aus dem Anlauf mit Absprung, ähnlich einem Angriffsschlag – sehr hart, aber fehleranfällig.
Sprungwurf
Häufigster Wurf im Handball: Der Spieler springt ab und wirft in der Luft, oft über den Block hinweg.
Squeeze Play
auch: Squeeze
Bunt-Spielzug, bei dem der Läufer auf der dritten Base schon beim Wurf losläuft, um zu punkten.
Stanley Cup
Die Meistertrophäe der NHL und die älteste Trophäe im nordamerikanischen Profisport.
Starting Five
auch: Startformation, Starter
Die fünf Spieler, die beim Tip-off auf dem Feld stehen.
Starting Pitcher
auch: Startpitcher, SP
Der Pitcher, der das Spiel beginnt und meist die ersten fünf bis sieben Innings wirft.
Steal
auch: Ballgewinn
Ein Verteidiger erobert den Ball durch Abfangen eines Passes oder Wegspitzeln beim Dribbling.
Steeldart
auch: Steel Darts
Darts mit Metallspitzen auf ein Sisalboard – die klassische Profi-Variante.
Steilpass
auch: Vertikalpass, Tiefenpass
Pass nach vorne in die Tiefe, in den Lauf eines Mitspielers.
Stellungsspiel
auch: Positionsspiel, Positional Play
Spielidee, bei der die Spieler feste Räume besetzen, um immer Anspielstationen und Überzahl zu schaffen.
Sternschritt
auch: Pivot
Drehung mit dem Ball, bei der ein Fuß fest am Boden bleibt (Standbein). So kann man sich ohne Schrittfehler neu ausrichten.
Stickhandling
auch: Scheibenführung
Die Technik, den Puck mit dem Schläger zu führen und zu kontrollieren.
Stiff Arm
Der Ballträger hält einen Tackler mit gestrecktem Arm auf Abstand.
Stolen Base
auch: Steal im Baseball, Base stehlen, SB
Ein Läufer erreicht die nächste Base, während der Pitcher wirft, ohne dass der Ball geschlagen wurde.
Stoppball
auch: Dropshot, Stopp
Kurz gespielter Ball, der knapp hinter dem Netz aufkommt und kaum wieder aufspringt.
Strafbank
auch: Sin Bin, Penalty Box, Kühlbox
Der Platz, auf dem bestrafte Spieler ihre Zeitstrafe absitzen. Ihr Team spielt währenddessen in Unterzahl.
Strafecke
auch: Kurze Ecke, Penalty Corner
Strafe für ein Verteidigungsvergehen im Kreis oder ein absichtliches Foul im eigenen Viertel: Der Ball wird von der Torauslinie herausgespielt, die Angreifer stehen am Kreis bereit, nur fünf Verteidiger dürfen hinter der Torlinie warten.
Strafpunkte
auch: Foulpunkte, Penalty im Snooker
Punkte für den Gegner nach einem Foul – je nach beteiligtem Ball vier bis sieben.
Strafraum
auch: Sechzehner, 16er
Der Bereich vor dem Tor, 16,5 Meter tief. Hier darf der Torwart den Ball mit den Händen spielen, und Fouls der Verteidiger führen zum Elfmeter.
Strike
Ein Wurf in die Strikezone, ein Schwung ohne Treffer oder ein Foul Ball (bis zum zweiten Strike). Drei Strikes bedeuten Strikeout.
Strike Rate
auch: Schlagquote
Runs pro 100 Bälle beim Batsman – oder Bälle pro Wicket beim Bowler.
Strikeout
auch: Strike Out, K
Der Schlagmann ist nach drei Strikes aus. Ein Strikeout ohne Schwung wird mit einem rückwärts geschriebenen K notiert.
Striker
auch: Spieler am Tisch, Non-Striker
Der Spieler, der gerade am Tisch ist. Sein Gegner heißt Non-Striker.
Strikezone
auch: Strike Zone, Schlagzone
Der Bereich über der Home Plate zwischen Knie und Brustmitte des Schlagmanns. Würfe hindurch sind Strikes, auch ohne Schwung.
Stürmerfoul
auch: Offensivfoul, Angriffsfoul
Regelwidriger Körpereinsatz des Angreifers, etwa wenn er in einen stehenden Abwehrspieler hineinläuft. Der Ball geht an den Gegner.
Stuhlschiedsrichter
auch: Chair Umpire, Oberschiedsrichter am Platz
Der Schiedsrichter auf dem erhöhten Stuhl am Netz, der den Spielstand führt und strittige Entscheidungen trifft.
Stumped
auch: Ausgestumpt
Der Wicketkeeper bricht das Wicket, während der Batsman seine Crease verlassen hat, ohne einen Run zu versuchen.
Stumps
auch: Bails
Die drei senkrechten Stäbe des Wickets; obenauf liegen die beiden Bails. „Stumps“ heißt auch das Spielende eines Tages im Testcricket.
Sudden Death
auch: Golden Goal
Entscheidungsmodus, bei dem der erste Treffer in der Verlängerung das Spiel sofort beendet.
Super Bowl
Das Finale der NFL im Februar zwischen den Siegern von AFC und NFC – eines der größten Sportereignisse der Welt.
Super Heinz
Systemwette aus sieben Tipps mit 120 Wetten – alle Kombinationen von Zweier- bis Siebenerkombis.
Super Over
Entscheidungsverfahren bei Gleichstand in Limited-Overs-Spielen: Jede Mannschaft schlägt ein zusätzliches Over.
Super Yankee
auch: Canadian
Systemwette aus fünf Tipps mit 26 Wetten: zehn Zweier-, zehn Dreier-, fünf Vierer- und eine Fünferkombi.
Surebet
auch: Sure Bet, Arbitragewette, Arbitrage
Wetten auf alle Ausgänge eines Spiels bei verschiedenen Buchmachern, sodass unabhängig vom Ergebnis ein kleiner Gewinn bleibt. Buchmacher limitieren solche Konten häufig.
Sweep (Cricket)
auch: Reverse Sweep
Schlag aus dem Knien heraus, bei dem der Ball quer zur Leg Side gefegt wird – vor allem gegen Spin.
Sweeper
Variante des Sliders mit besonders starker seitlicher Bewegung.
Sweet Spot
auch: Sweetspot
Der Bereich der Besaitung, in dem der Ball am besten kontrolliert und mit wenig Vibration getroffen wird.
Swip
auch: Swipe
Gewischter Schlag, bei dem der Federball mit schräg geführtem Schläger angeschnitten wird.
Switch Hitter
auch: Beidseitiger Schlagmann
Schlagmann, der sowohl links- als auch rechtshändig schlagen kann – je nach Wurfhand des Pitchers.
Systemwette
auch: System
Mehrere Kombiwetten in einem Schein, z. B. ein 2-aus-3-System. Auch wenn einzelne Tipps danebenliegen, ist noch ein Gewinn möglich – dafür steigt der Gesamteinsatz.
T
T20
auch: Twenty20
Kurzformat mit 20 Overs pro Mannschaft, rund drei Stunden Spielzeit – beliebt in Profiligen wie der IPL.
Tackle
auch: Tackling
Den Ballträger zu Boden bringen und so den Spielzug beenden. Auch Name zweier Positionen in Offensive und Defensive Line.
Tag Out
auch: Tag, Abschlagen
Ein Läufer wird aus, indem ein Verteidiger ihn mit dem Ball oder dem Handschuh mit Ball berührt, während er nicht auf einer Base steht.
Tailender
auch: Tail
Die letzten, meist schwächeren Batsmen der Schlagreihenfolge – oft Bowler.
Tape-to-Tape
auch: Punktgenauer Pass
Ein perfekter Pass, der genau auf der Schlägerschaufel des Mitspielers landet.
Tasche
auch: Pocket, Loch
Eines der sechs Löcher am Snookertisch: vier Ecktaschen und zwei Mitteltaschen.
Team-Time-out
auch: Auszeit, Time-out, Team-Timeout
Eine Minute Spielunterbrechung, die jede Mannschaft beantragen kann – meist dreimal pro Spiel, höchstens zweimal pro Halbzeit.
Tempogegenstoß
auch: Konter im Handball, Gegenstoß im Handball
Schneller Angriff nach Ballgewinn, bevor die gegnerische Abwehr steht.
Ten-Point-Must-System
auch: 10-Punkte-System
Wertung im Profiboxen: Der Gewinner jeder Runde erhält zehn Punkte, der Verlierer neun oder weniger, etwa nach einem Niederschlag.
Test-Cricket
auch: Testmatch, Test
Die längste Form des Cricket: zwei Innings pro Team, bis zu fünf Tage Spielzeit. Ein Unentschieden (Draw) ist möglich.
Texas Leaguer
auch: Bloop, Bloop Single
Schwach geschlagener Ball, der knapp hinter den Infieldern und vor den Outfieldern landet und trotzdem zum Hit wird.
The Ashes
auch: Ashes
Traditionsreiche Testserie zwischen England und Australien.
The Hundred
Englisches Kurzformat mit 100 Bällen pro Mannschaft.
Third Baseman
auch: 3rd Baseman, Hot Corner
Verteidiger an der dritten Base. Wegen der vielen harten Schläge dorthin heißt die Position auch „Hot Corner“.
Third Down
auch: 3rd Down, Third and Long
Der dritte Versuch – oft entscheidend, weil danach meist gepuntet wird, wenn das First Down nicht gelingt.
Third Umpire
auch: TV Umpire, DRS
Videoschiedsrichter, der strittige Entscheidungen per Wiederholung prüft; Teams können über das Decision Review System (DRS) eine Überprüfung verlangen.
Thomas Cup
auch: Uber Cup, Sudirman Cup
Mannschafts-Weltmeisterschaft im Badminton für Herren (Thomas Cup); bei den Damen heißt sie Uber Cup, im gemischten Wettbewerb Sudirman Cup.
Three in a Bed
auch: Drei in einem Feld
Alle drei Pfeile einer Aufnahme landen im selben Feld, etwa dreimal im Triple 19.
Tiebreak
auch: Tie-Break
Entscheidungsspiel bei 6:6 in einem Satz. Gewonnen hat, wer zuerst sieben Punkte mit zwei Punkten Vorsprung erreicht.
Tiefenlauf
auch: Lauf in die Tiefe
Sprint hinter die gegnerische Abwehr, um einen Steilpass zu erhalten.
Tiefschlag
auch: Low Blow, Schlag unter die Gürtellinie
Verbotener Schlag unterhalb der Gürtellinie. Er führt zu Verwarnung, Punktabzug oder Disqualifikation.
Tight End
auch: TE
Hybridspieler am Ende der Offensive Line, der blockt und Pässe fängt.
Timing (Boxen)
auch: Timing
Der richtige Moment für einen Schlag oder eine Ausweichbewegung – oft wichtiger als Schlagkraft.
Tip-in
auch: Tip-In, Nachtippen
Ein danebengegangener Wurf wird im Sprung direkt in den Korb getippt.
Tip-off
auch: Sprungball, Jump Ball
Spielbeginn im Basketball: Der Schiedsrichter wirft den Ball zwischen zwei Spielern hoch, die ihn zu einem Mitspieler tippen.
Tippgemeinschaft
auch: Tippgruppe, Wettgemeinschaft
Gruppe, die gemeinsam Geld einsetzt und Gewinne teilt. Wichtig sind klare Absprachen, wer wie viel einzahlt und bekommt.
Tipster
auch: Tippgeber
Person, die Wett-Tipps veröffentlicht oder verkauft. Seriöse Tipster dokumentieren jeden Tipp transparent mit Quote, Einsatz und Ergebnis.
Titelverteidigung
auch: Title Defense
Kampf, in dem ein Champion seinen Titel gegen einen Herausforderer aufs Spiel setzt.
TKO
auch: Technischer K. o., Technischer Knockout, RSC
Der Ringrichter, Ringarzt oder die Ecke beendet den Kampf, weil ein Boxer sich nicht mehr verteidigen kann oder verletzt ist. Im Amateurboxen heißt das RSC (Referee Stops Contest).
Todesgruppe
auch: Hammergruppe
Turniergruppe mit mehreren starken Teams, in der sicher mindestens ein Favorit früh ausscheidet.
Toe Drag
Trick, bei dem der Puck mit der Schlägerspitze zum Körper gezogen wird, um am Gegner vorbeizukommen.
Tödlicher Pass
auch: Killerpass, Schnittstellenpass
Pass durch die gegnerische Abwehr, der einen Mitspieler frei vor das Tor bringt.
Ton
auch: 100er, Ton-plus
Eine Aufnahme mit mindestens 100 Punkten; „Ton 40“ steht für 140 Punkte.
Top Shelf
auch: Oberes Eck, Kreuzeck im Eishockey
Schuss ins obere Toreck.
Top-Batsman-Wette
auch: Top Batter, Bester Schlagmann
Cricketwette darauf, welcher Batsman einer Mannschaft die meisten Runs erzielt.
Tops
auch: Double 20, D20
Spitzname für das Doppelfeld der 20 – das beliebteste Checkout-Feld.
Topscorer
auch: Top-Scorer
Der Spieler mit den meisten Punkten in einem Spiel, einer Saison oder einem Wettbewerb.
Topspin
auch: Überschnitt, Lifting
Schlag mit Vorwärtsdrall: Der Ball fliegt in einem Bogen, fällt steil ab und springt hoch weg.
Torhüter ziehen
auch: Pull the Goalie, Goalie Pull, Sechster Feldspieler
Ein zurückliegendes Team nimmt kurz vor Schluss den Goalie für einen zusätzlichen Feldspieler vom Eis – mit dem Risiko eines Empty Net Goals.
Torraum
auch: Fünfmeterraum, Fünfer
Der kleine Bereich direkt vor dem Tor, 5,5 Meter tief. Von hier wird der Abstoß ausgeführt.
Torraum (Handball)
auch: Wurfkreis
Der Raum innerhalb der Sechs-Meter-Linie, der allein dem Torwart gehört.
Torschützenkönig
auch: Golden Boot, Goldener Schuh, Torjäger
Spieler mit den meisten Toren in einer Saison oder einem Turnier.
Torschützenwette
auch: Erster Torschütze, Anytime-Torschütze, Torschütze
Wette auf einen bestimmten Spieler, der ein Tor erzielt – je nach Markt als erster, letzter oder beliebiger Torschütze. Eigentore zählen in der Regel nicht.
Torwart
auch: Torhüter, Keeper, Schlussmann
Der einzige Spieler, der den Ball im eigenen Strafraum mit den Händen spielen darf.
Torwart (Handball)
auch: Handballtorwart, Keeper im Handball
Verteidigt das Tor und darf im Torraum den Ball mit allen Körperteilen abwehren. Wichtig für den schnellen Konterpass.
Torwartgrenzlinie
auch: 4-Meter-Linie
Kurze Markierung vier Meter vor dem Tor, bis zu der der Torwart beim Siebenmeter herauskommen darf.
Torwette
auch: Genaue Anzahl Tore, Anzahl Tore
Wette auf die Anzahl der Tore in einem Spiel – als Über/Unter-Wette oder auf die exakte Torzahl, z. B. genau drei Tore.
Toss
auch: Münzwurf im Cricket
Münzwurf vor dem Spiel; der Gewinner entscheidet, ob seine Mannschaft zuerst schlägt oder bowlt – oft wichtig je nach Wetter und Platz.
Total Clearance
auch: Clearance, Abräumen
Ein Spieler räumt in einer einzigen Aufnahme alle Bälle vom Tisch, ohne dass der Gegner zum Zug kommt.
Toto
auch: Fußball-Toto, 13er-Wette
Klassische Ergebniswette der staatlichen Lotteriegesellschaften: Du tippst bei 13 Spielen jeweils 1, 0 oder 2. Die Gewinne hängen davon ab, wie viele Mitspieler richtig liegen.
Touchback
Ein Kick oder Ball endet in der Endzone der empfangenden Mannschaft; sie beginnt ihren Angriff an einer festgelegten Linie.
Touchdown
auch: TD
Der Ball wird in die gegnerische Endzone getragen oder dort gefangen – sechs Punkte.
Touchdown-Scorer-Wette
auch: Anytime Touchdown, First Touchdown Scorer
Footballwette darauf, dass ein bestimmter Spieler einen Touchdown erzielt – irgendwann oder als Erster im Spiel.
Touching Ball
auch: Berührender Ball
Der Spielball liegt direkt an einem anderen Ball an. Der Spieler muss ihn davon wegspielen, ohne den anliegenden Ball zu bewegen.
Treueprogramm
auch: VIP-Programm, Loyalty-Programm
Belohnungssystem für Bestandskunden, bei dem du durch Wetten Punkte oder Stufen sammelst und dafür Boni oder Freiwetten erhältst.
Triple
auch: Dreibase-Hit, Three-Base Hit
Hit, mit dem der Schlagmann bis zur dritten Base kommt – selten, weil dafür viel Tempo nötig ist.
Triple (Darts)
auch: Treble, Triple-Ring
Der schmale innere Ring; ein Treffer zählt das Dreifache der Segmentzahl. Das Triple 20 bringt mit 60 Punkten am meisten.
Triple Crown
auch: Triple-Crown-Turniere
Die drei wichtigsten Snookerturniere: Weltmeisterschaft, UK Championship und Masters.
Triple Play
auch: Dreifach-Aus
Drei Outs in einem einzigen Spielzug – sehr selten.
Triple-Double
Ein Spieler erreicht in drei Statistik-Kategorien – meist Punkte, Rebounds und Assists – jeweils mindestens zehn Werte in einem Spiel.
Tripping
auch: Beinstellen
Zu-Fall-Bringen des Gegners mit Schläger, Bein oder Fuß – kleine Strafe.
Trixie
Systemwette aus drei Tipps mit insgesamt vier Wetten: drei Zweierkombis und eine Dreierkombi. Mindestens zwei Tipps müssen richtig sein.
Tungsten
auch: Wolfram
Das schwere Metall, aus dem hochwertige Barrels bestehen; erlaubt schlanke Pfeile bei gleichem Gewicht.
Tunnel
auch: Beinschuss, Nutmeg
Der Ball wird durch die Beine eines Gegenspielers gespielt.
Turnover
auch: Ballverlust
Ballverlust ohne Wurf, etwa durch einen Fehlpass, Schrittfehler oder eine abgelaufene Shot Clock.
Turnover on Downs
Die Offense scheitert im vierten Down am Raumgewinn und verliert den Ball an der aktuellen Position.
Tweener
auch: Zwischen-den-Beinen-Schlag
Spektakulärer Schlag zwischen den eigenen Beinen hindurch, meist mit dem Rücken zum Netz nach einem Lob.
Twelfth Man
auch: 12. Mann im Cricket
Der Ersatzspieler, der bei Verletzungen fielden, aber traditionell weder schlagen noch bowlen darf.
Two-Minute Warning
auch: Zwei-Minuten-Warnung
Automatische Unterbrechung zwei Minuten vor Ende jeder Halbzeit in der NFL.
Two-Point Conversion
auch: Zwei-Punkte-Versuch
Statt des Extrapunkts versucht die Offense nach einem Touchdown aus kurzer Distanz erneut in die Endzone zu kommen – zwei Punkte.
Two-Way Player
auch: Zwei-Wege-Spieler
Stürmer, der offensiv und defensiv gleichermaßen stark ist.
U
Überladen
auch: Overload, Überzahl schaffen
Ein Team zieht viele Spieler auf einer Seite zusammen, um dort Überzahl zu schaffen, und verlagert dann oft auf die freie Seite.
Übersteiger
Trick, bei dem der Spieler mit dem Fuß über den Ball steigt, um eine Richtung anzutäuschen und den Gegenspieler zu verladen.
Überzahl (Handball)
auch: Überzahl im Handball
Ein Team spielt mit mehr Feldspielern, weil ein Gegner hinausgestellt wurde.
Überzieher
Wurf, bei dem der Ball über den Kopf hinweg gezogen und so am Torwart vorbeigespielt wird.
Umpire
auch: Schiedsrichter im Baseball, Ump
Der Schiedsrichter im Baseball. Der Home Plate Umpire hinter dem Catcher entscheidet über Balls und Strikes.
Umpire (Cricket)
auch: Schiedsrichter im Cricket
Die beiden Schiedsrichter auf dem Feld, die über Outs, No Balls und Wides entscheiden.
Umsatzbedingungen
auch: Rollover, Wagering
Vorgaben, wie oft und zu welcher Mindestquote ein Bonus eingesetzt werden muss, bevor er auszahlbar ist – z. B. fünffacher Umsatz zu Quoten ab 1,80.
Umschaltspiel
auch: Umschalten, Transition
Der schnelle Wechsel von Abwehr auf Angriff nach Ballgewinn – oder umgekehrt nach Ballverlust.
Undisputed Champion
auch: Unumstrittener Weltmeister, Undisputed
Boxer, der gleichzeitig die WM-Titel aller vier großen Verbände in seiner Gewichtsklasse hält.
Unforced Error
auch: Leichter Fehler, Eigenfehler
Fehler ohne Druck durch den Gegner, etwa ein einfacher Ball ins Netz.
Unit
auch: Einheit
Eine feste Einsatzgröße, z. B. 1 % der Bankroll. Tipps in Units anzugeben macht Ergebnisse vergleichbar – unabhängig davon, wie groß die Wettkasse ist.
Universalgriff
auch: Hammergriff, Vorhandgriff
Grundgriff im Badminton, bei dem der Schläger wie ein Hammer gehalten wird.
Unterarm-Aufschlag
auch: Underarm Serve, Aufschlag von unten
Aufschlag von unten, meist als Überraschung gegen Gegner, die weit hinter der Grundlinie returnieren. Regelkonform, aber selten.
Unterhaltungswette
auch: Politikwette, Promi-Wette, Entertainment-Wette
Wette auf Ereignisse außerhalb des Sports, etwa Wahlen, Castingshows oder Preisverleihungen. In Deutschland dürfen lizenzierte Anbieter solche Wetten nicht anbieten.
Unterzahl (Handball)
auch: Unterzahl im Handball
Ein Team spielt nach einer Hinausstellung mit weniger Feldspielern.
Uppercut
auch: Aufwärtshaken
Schlag von unten nach oben, typisch im Nahkampf, zielt auf Kinn oder Körper.
US Open
Letztes Grand-Slam-Turnier des Jahres, gespielt im August und September in New York auf Hartplatz.
Utility Player
auch: Allrounder
Spieler, der auf mehreren Positionen verteidigen kann.
V
Value Bet
auch: Value-Wette
Eine Wette, deren Quote höher ist, als es der tatsächlichen Wahrscheinlichkeit entspricht. Wer langfristig Value findet, hat einen mathematischen Vorteil gegenüber dem Buchmacher.
VAR
auch: Video-Assistent, Videobeweis, Video Assistant Referee
Video-Schiedsrichter, der bei Toren, Elfmetern, Roten Karten und Spielerverwechslungen klare Fehlentscheidungen überprüft und den Schiedsrichter informiert.
Varianz
auch: Streuung
Die natürliche Schwankung der Ergebnisse. Auch mit guten Tipps sind lange Verlustserien möglich – deshalb braucht es eine ausreichend große Bankroll.
Verlängerung
auch: Extra Time
Zusätzliche Spielzeit von zweimal 15 Minuten in K.-o.-Spielen, wenn es nach 90 Minuten unentschieden steht.
Verschieben
auch: Ballorientiertes Verschieben
Die ganze Mannschaft bewegt sich geschlossen zur Ballseite, um Räume eng zu machen.
Verteidigungsdrittel
auch: Defensive Zone, D-Zone
Der Bereich hinter der eigenen blauen Linie vor dem eigenen Tor.
Verzögerte Strafe
auch: Delayed Penalty
Der Schiedsrichter hebt den Arm, pfeift aber erst, wenn das schuldige Team den Puck berührt. Das andere Team nimmt so lange meist den Goalie für einen sechsten Feldspieler heraus.
Viererkette
Abwehrformation aus vier Verteidigern auf einer Linie: zwei Innen- und zwei Außenverteidiger.
Vierter Offizieller
auch: 4. Offizieller
Unparteiischer an der Seitenlinie, der Auswechslungen und die Nachspielzeit anzeigt und das Geschehen an den Trainerbänken im Blick behält.
Vince Lombardi Trophy
auch: Lombardi Trophy
Die Siegertrophäe des Super Bowls.
Virtuelle Sportwetten
auch: Virtuelle Wetten, Virtual Sports
Wetten auf computersimulierte Spiele oder Rennen. Das Ergebnis bestimmt ein Zufallsgenerator – Analyse oder Fachwissen bringen hier nichts.
Void
auch: Storno, No Bet, Push, Wette ungültig
Eine Wette wird für ungültig erklärt, etwa bei Spielabbruch oder wenn ein Spieler nicht antritt. Du bekommst den Einsatz zurück, in Kombis zählt der Tipp mit Quote 1,00.
Volley
auch: Flugball
Schlag, bei dem der Ball direkt aus der Luft gespielt wird, bevor er auf den Boden springt – meist am Netz.
Volleyball Nations League
auch: VNL
Jährlicher Nationenwettbewerb des Weltverbands FIVB für Männer und Frauen.
Volleyball-Bundesliga
auch: VBL
Die höchsten deutschen Volleyballligen der Männer und Frauen.
Vollkontakt
auch: Full Contact
Kickbox-Disziplin, in der mit voller Wucht geschlagen und getreten wird; K.-o.-Siege sind möglich.
Vollspannschuss
auch: Vollspann
Kräftiger Schuss mit dem Fußrücken, bei dem der Ball besonders hart getroffen wird.
Vorderfeld
auch: Netzbereich
Der Bereich zwischen Netz und vorderer Aufschlaglinie, in dem Netzdrops, Kills und Pushes gespielt werden.
Vorhand
auch: Forehand
Grundschlag auf der Seite der Schlaghand – bei Rechtshändern rechts vom Körper. Für die meisten Spieler der stärkste Schlag.
Vorstopper
Früher der Verteidiger vor dem Libero, der den gegnerischen Mittelstürmer in Manndeckung nahm.
Vorteil
auch: Advantage, Ad
Der Punkt nach dem Einstand. Gewinnt der Spieler mit Vorteil auch den nächsten Punkt, hat er das Spiel; sonst steht es wieder Einstand.
Vorwarnzeichen
auch: Arm gehoben
Der Schiedsrichter hebt den Arm, um passives Spiel anzuzeigen. Danach sind höchstens vier Pässe bis zum Torwurf erlaubt.
W
Walk
auch: Base on Balls, BB, Freie Base
Nach vier Balls darf der Schlagmann kampflos zur ersten Base gehen.
Walk-Off
auch: Walk-Off-Hit, Walk-Off-Homerun
Spielentscheidender Run des Heimteams im letzten Inning – das Spiel ist sofort vorbei, die Gegner „gehen vom Feld“.
Walk-On
auch: Walk-On-Song
Der Einmarsch eines Spielers mit seiner Musik vor dem Match – fester Teil der Darts-Show.
Wann fällt das erste Tor
auch: Erstes Tor, Zeitpunkt erstes Tor
Wette auf den Zeitraum, in dem das erste Tor fällt, z. B. zwischen der 1. und 15. Minute – oder darauf, welches Team zuerst trifft.
Waschmaschine
auch: Washing Machine
Eine Aufnahme mit 20, 5 und 1 – also nur 26 Punkte, weil die Pfeile neben der 20 landen.
WDF
auch: World Darts Federation, BDO
Weltverband des Amateur- und Nicht-PDC-Darts; die frühere BDO-Weltmeisterschaft wird seit 2022 als WDF-WM fortgeführt.
Wechselfehler
auch: Fehlerhafter Wechsel
Spielerwechsel außerhalb des Wechselraums oder bevor der ausgewechselte Spieler das Feld verlassen hat – wird mit einer Hinausstellung bestraft.
Weißes Spiel
auch: Love Game, Zu-Null-Spiel
Ein Spiel, das ohne Punktverlust gewonnen wird, also 4:0 Punkte.
Weiterkommen-Wette
auch: To Qualify, Weiterkommen
Wette darauf, welches Team die nächste Runde erreicht – egal ob nach 90 Minuten, Verlängerung oder Elfmeterschießen.
Weltergewicht
auch: Welterweight
Gewichtsklasse im Profiboxen bis 66,7 kg.
Weltrangliste
auch: Ranking, ATP-Ranking, WTA-Ranking
Rangliste der Spieler nach Punkten, die sie bei Turnieren in den letzten zwölf Monaten gesammelt haben.
Weltverbände
auch: WBA, WBC, IBF, WBO
Die vier großen Weltverbände im Profiboxen. Jeder vergibt eigene WM-Gürtel; wer alle vier hält, ist unumstrittener Weltmeister.
Wettbörse
auch: Betting Exchange, Börse
Plattform, auf der Tipper gegeneinander wetten statt gegen einen Buchmacher. Die Börse verdient über eine Provision auf Gewinne, die Quoten sind oft besser.
Wettbüro
auch: Wettshop, Wettannahmestelle
Ladengeschäft, in dem du Sportwetten vor Ort abgeben kannst. Auch Wettbüros benötigen in Deutschland eine Erlaubnis.
Wettguthaben
auch: Guthaben, Kontostand
Das Geld auf deinem Wettkonto, das du für Wetten einsetzen oder auszahlen kannst. Bonusguthaben wird oft getrennt geführt.
Wettjournal
auch: Wett-Tagebuch, Tippbuch, Wettstatistik
Deine eigene Aufzeichnung aller Wetten mit Datum, Markt, Quote, Einsatz und Ergebnis. Nur so erkennst du, wo du wirklich Gewinn oder Verlust machst.
Wettkonto
auch: Spielerkonto, Kundenkonto
Dein Konto beim Wettanbieter, über das Einzahlungen, Wetten und Auszahlungen laufen. Pro Person ist nur ein Konto je Anbieter erlaubt.
Wettlizenz
auch: Sportwetten-Lizenz, Glücksspiellizenz
Behördliche Erlaubnis, Sportwetten anzubieten. Für Deutschland erteilt sie die GGL; Anbieter mit ausländischer Lizenz stehen nicht automatisch auf der deutschen Whitelist.
Wettmarkt
auch: Markt, Wettangebot
Eine bestimmte Wettmöglichkeit zu einem Ereignis, etwa 1X2, Über/Unter 2,5 Tore oder Ecken. Zu großen Spielen bieten Buchmacher oft Hunderte Märkte an.
Wettquittung
auch: Wettbeleg, Wettschein-Quittung
Beleg über eine im Wettbüro abgegebene Wette. Gewinne werden nur gegen Vorlage der Quittung ausgezahlt – also gut aufbewahren.
Wettschein
auch: Wettslip, Betslip, Tippschein
Die Übersicht, in der du deine Tipps sammelst, den Einsatz eingibst und die Wette abschickst. Hier siehst du Gesamtquote und möglichen Gewinn.
Wettsteuer
In Deutschland fallen 5,3 % Steuer auf den Wetteinsatz an. Manche Anbieter übernehmen sie, andere ziehen sie vom Einsatz oder vom Gewinn ab.
Whitelist
auch: Weiße Liste, GGL-Whitelist
Offizielle Liste der GGL mit allen Anbietern, die in Deutschland eine Erlaubnis für Glücksspiel haben. Wer nicht darauf steht, darf hier nicht anbieten.
Whitewash
auch: White Wash, Zu-Null-Sieg
Ein Match, das gewonnen wird, ohne dass der Gegner einen einzigen Frame, Satz oder ein Leg holt – etwa im Snooker oder Darts.
Wicket
auch: Tor im Cricket
Die drei Holzstäbe (Stumps) mit zwei aufgelegten Querhölzern (Bails) an jedem Ende des Pitch. Wird es vom Ball getroffen, ist der Batsman aus. Auch ein Aus selbst heißt „Wicket“.
Wicketkeeper
auch: Keeper im Cricket
Fänger hinter dem Wicket des Batsman, der als einziger Feldspieler Handschuhe trägt.
Wide
auch: Wide Ball
Ein Wurf, der für den Batsman unerreichbar weit danebengeht – ein Extra-Run und ein zusätzlicher Wurf.
Wide Receiver
auch: WR, Wideout, Passempfänger
Schneller Passempfänger, der an der Außenseite steht und tiefe Pässe fängt.
Wiegen
auch: Weigh-in, Offizielles Wiegen
Offizielle Gewichtskontrolle, meist am Tag vor dem Kampf. Wer das Limit verfehlt, verliert oft seinen Titelanspruch.
Wild Pitch
auch: WP
Ein so ungenauer Wurf, dass der Catcher ihn nicht fangen kann und Läufer vorrücken – Fehler des Pitchers.
Wildcard
auch: Wild Card
Freiplatz, mit dem der Veranstalter einen Spieler ohne ausreichende Weltranglistenposition direkt ins Hauptfeld aufnimmt.
Wimbledon
auch: The Championships
Ältestes Tennisturnier der Welt, gespielt im Sommer in London auf Rasen. Traditionell tragen die Spieler weiße Kleidung.
Winner
auch: Gewinnschlag
Schlag, den der Gegner nicht mehr erreicht – ein direkter Punktgewinn.
World Matchplay
auch: Matchplay
Traditionsreiches PDC-Turnier im Juli in Blackpool, gespielt über Legs statt Sätze.
World Series
Die Finalserie der MLB zwischen den Meistern von American und National League, gespielt im Best-of-Seven-Modus.
World Snooker Tour
auch: WST, Main Tour
Die Profitour im Snooker, auf der die Weltranglistenturniere ausgetragen werden.
Wraparound
auch: Bauerntrick
Der Angreifer fährt hinter dem Tor herum und schiebt den Puck auf der anderen Seite am Pfosten vorbei ins Tor.
WTA
auch: Women's Tennis Association, WTA Tour
Die Vereinigung der Tennisprofis bei den Damen. Sie organisiert die WTA Tour und führt die Weltrangliste der Frauen.
Y
YAC
auch: Yards after Catch
Raumgewinn, den ein Receiver nach dem Fangen des Balls noch erläuft.
Yankee
Systemwette aus vier Tipps mit elf Wetten: sechs Zweier-, vier Dreier- und eine Viererkombi. Mindestens zwei Treffer sind nötig.
Yield
auch: Rendite
Der Gewinn im Verhältnis zum gesamten Einsatz in Prozent. 50 € Gewinn bei 1.000 € Gesamteinsatz entsprechen einem Yield von 5 %.
Yips
Plötzlicher Verlust einer eigentlich sicher beherrschten Bewegung, etwa beim Aufschlag oder Putten – meist mental bedingt.
Yorker
Wurf, der genau vor den Füßen des Batsman auftrifft – sehr schwer zu schlagen.
Z
Zählweise
auch: 15, 30, 40, Fünfzehn, Dreißig, Vierzig
Im Tennis zählen die Punkte eines Spiels 15, 30, 40 und Spielgewinn. Steht es 40:40, geht es mit Einstand und Vorteil weiter.
Zählweise (Volleyball)
auch: Rally Point im Volleyball, 25 Punkte
Jeder Ballwechsel bringt einen Punkt. Ein Satz geht bis 25 Punkte mit zwei Punkten Vorsprung, ein entscheidender fünfter Satz nur bis 15. Gewonnen hat, wer drei Sätze holt.
Zamboni
auch: Eisbearbeitungsmaschine
Fahrzeug, das in den Drittelpausen die Eisfläche glättet. Der Name stammt vom bekanntesten Hersteller.
Zehner
auch: Spielmacher
Offensiver Mittelfeldspieler hinter den Spitzen, der Pässe in die Tiefe spielt und Torchancen vorbereitet.
Zeitspiel
auch: Passives Spiel
Ein Team spielt erkennbar nicht auf Torerfolg. Nach dem Vorwarnzeichen bleiben nur wenige Pässe bis zum Torwurf, sonst wechselt der Ballbesitz.
Zentralposition
auch: T-Punkt, Mitte
Die Grundposition in der Feldmitte, zu der der Spieler nach jedem Schlag zurückkehrt, um alle Ecken zu erreichen.
Zone Coverage
auch: Zonendeckung, Zone Defense
Jeder Verteidiger übernimmt einen Bereich des Feldes, etwa in Cover 2 oder Cover 3.
Zonenverteidigung
auch: Zone, Zonen-Defense
Basketball-Verteidigung, bei der jeder Spieler einen Bereich absichert statt eines festen Gegenspielers – zum Beispiel als 2-3-Zone.
Zu viele Spieler auf dem Eis
auch: Too Many Men
Ein Team hat beim Wechsel kurzzeitig mehr als die erlaubten Spieler auf dem Eis – Bankstrafe.
Zu-Null-Wette
auch: Zu Null, Weiße Weste, Clean Sheet
Wette darauf, dass ein Team kein Gegentor kassiert. Kombiniert mit dem Sieg heißt das „Sieg zu Null“.
Zuspiel
auch: Stellen, Set im Volleyball
Der zweite Kontakt, mit dem der Ball für den Angriff vorbereitet wird.
Zuspieler
auch: Steller, Setter
Der Spielmacher im Volleyball, der fast jeden zweiten Ball spielt und den Angriff verteilt.
Zwei-Weg-Wette
auch: 2-Weg-Wette, Zweiwegwette
Wette mit nur zwei möglichen Ausgängen, etwa Sieg Spieler A oder Spieler B im Tennis. Ein Unentschieden gibt es nicht oder es wird als eigener Fall geregelt.
Zweibase-Hit
auch: Two-Base Hit, Double im Baseball
Hit, mit dem der Schlagmann bis zur zweiten Base kommt.
Zweite Welle
auch: 2. Welle
Nachrückende Spieler, die einen Gegenstoß fortsetzen, wenn die erste Welle gestoppt wurde.
Zwölfter Mann
auch: 12. Mann
Bezeichnung für die eigenen Fans, die das Team lautstark unterstützen.
#
1-3-2-6-System
auch: 1326-System
Einsatzsystem für Gewinnserien: Die Einsätze folgen dem Muster 1, 3, 2 und 6 Units; nach einem Verlust geht es wieder bei 1 los. Wie jede Progression ändert es nichts am Erwartungswert.
170
auch: Big Fish
Das höchstmögliche Checkout: Triple 20, Triple 20, Bullseye.
180
auch: Ton 80, One Hundred and Eighty, 180er
Die Höchstpunktzahl einer Aufnahme: dreimal Triple 20.
180er-Wette
auch: Anzahl 180er, Meiste 180er
Dartswette auf die Anzahl der 180er in einem Match oder darauf, welcher Spieler mehr davon wirft.
1X2
auch: Dreiweg-Wette, Drei-Weg-Wette, 3-Weg-Wette
Die klassische Fußballwette: 1 steht für Heimsieg, X für Unentschieden und 2 für Auswärtssieg.
23-Meter-Linie
auch: Viertellinie
Die Linien 22,9 Meter vor jeder Torlinie, wichtig für Lange Ecke, Freischläge und Shootout.
3:2:1-Abwehr
auch: 3-2-1-Abwehr
Offensive, gestaffelte Abwehr in drei Reihen, die den Rückraum früh angreift.
501
auch: 501er-Spiel
Das Standardspiel im Profi-Darts: Jeder startet bei 501 Punkten und muss genau auf null kommen, der letzte Pfeil auf ein Double.
5:1-Abwehr
auch: 5-1-Abwehr
Fünf Abwehrspieler am Kreis, einer davor, der den gegnerischen Spielmacher stört.
6:0-Abwehr
auch: 6-0-Abwehr
Alle sechs Abwehrspieler stehen auf einer Linie vor dem Kreis – kompakt und stabil gegen Kreisläufer.
9-Darter
auch: Neun-Darter, Nine Dart Finish
Ein Leg mit der Mindestzahl von neun Pfeilen – das perfekte Spiel im Darts.
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